ich kann gar nicht so schnell gucken, wie sich das leben verändert… geschweige denn, darüber bloggen ;-) liebe leute, es ist viel passiert in den letzten tagen und nachdem ihr diesen blogeintrag gelesen habt, werdet ihr mich sicherlich als die “goldmarie” oder auch als den weiblichen “hans-im-glück” bezeichnen. man sagt immer, dass “wenn’s kommt, dann kommt’s dicke”, meint das aber fast ausschließlich negativ. tja, ich kann euch heute das gegenteil beweisen, denn ohne größeres zutun meinerseits, habe ich innerhalb von 2 tagen die anzahl meiner traumjob’s (das putzen ist von dieser kategorie ausgenommen!) verdoppeln können. ich bin jetzt nicht nur lehrerin in tryggheim, sondern auch deutschlehrerin in einer 9. und 10. klasse in einer “ganz normalen schule” in einem ort, der den schönen namen “undheim” trägt. IMG_7332.JPG
nicht dass die jobs hier auf der straße liegen würden, nein, das nun also nicht- soviel glaube ich euch in meinen vorigen blogeinträgen vermittelt zu haben- aber in norwegen ist es eben wie überall dort, wo es nicht viele menschen gibt und wo die anzahl der netten leute über dem gesamtdurchschnitt liegt (ich berichtete bereits darüber, dass die norweger außergewöhnlich hilfsbereit und offen sind). nach kleinstadtmanier kennt hier in bryne und umgebung jeder jeden und so ist auch meine stelle an der schule in undheim mehr oder weniger nur durch beziehungen entstanden: in meinem letzten blogeintrag berichtete ich, dass ich am tag, an dem ich den job in der christlichen schule (“tryggheim”) bekam, zunächst sehr niedergeschlagen war, da ich nach dem telefongespräch mit dem direx nicht mehr dachte, dass ich die stelle kriegen würde.

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