Oh, ihr habt mir gefehlt – und das meine ich ernst! Der letzte Eintrag ist nun schon wieder einen glatten Monat her, ich habe wie ihr vielleicht  gesehen habt,  mehrere Aufforderungen zum Bloggen bekommen und es ist unheimlich viel passiert in der letzten Zeit.

Vater und Tochter. Da kann ich nicht mithalten ;-)

Vater und Tochter. Da kann ich nicht mithalten ;-)

Inhaltsverzeichnismässig werde ich deshalb hier aufführen:

1. Besuch von den Schnuffis – gemeint sind hierbei Anna, Micha und Jonas sowie Susen und Meo. Das liebste Antje-Schnuffi hat uns leider nicht mit ihrer Anwesenheit beglückt, deshalb kann man das Ganze eigentlich auch gar nicht richtig “Schnuffi-Besuch” nennen. Aber lest selbst.

2. “Urlaub” in der Heimat – warum ich “Urlaub” in Anführungszeichen schreibe, könnt ihr hier genauer erfahren, wenn ihr es euch nicht schon selbst zusammenreimen könnt…

3. Ein neuer Job für mich – oh ja, das wisst ihr garantiert noch nicht, wenn ihr nicht grad Mutti, Vati, Radditz oder Steffi heisst ;-)

4. Diverse Neuanschaffungen, wie z.B. die eines Fahrradanhängers, um’s Lillysche zu chauffieren :-)

Im Tragetuch gefällt's Lilly irgendwie nicht und ich find's umständlich und rückenfeindlich. In Leipzig habe ich mir deshalb jetzt eine Manduca geholt. Das ist eine Tragehilfe, bei der das Gewicht des Kindes auf den Hüften liegt. Unglaublich entspannend und mittlerweile liebt Lilly das Ding. Sehr zu empfehlen!

Im Tragetuch gefällt's Lilly irgendwie nicht und ich find's umständlich und rückenfeindlich. In Leipzig habe ich mir deshalb jetzt eine Manduca geholt. Das ist eine Tragehilfe, bei der das Gewicht des Kindes auf den Hüften liegt. Unglaublich entspannend und mittlerweile liebt Lilly das Ding. Sehr zu empfehlen!

Das sollte an Themen wohl erstmal reichen. Ihr könnt jetzt praktisch filtern, was ihr lesen wollt, schliesslich ist mein Blog benutzerfreundlich organisiert. Damit ihr nicht überfordert werdet, habe ich mich entschlossen, aller zwei Tage einen neuen Blogeintrag zum jeweiligen Thema zu veröffentlichen, bis alle 4 Punkte abgehakt sind. Heute also erstmal mehr zum Thema:

1. Besuch von den Schnuffis

Die Schnuffis, das sind (für die, die sie noch nicht kennen) meine Mädels aus der Schule. Also aus dem Goerdeler-Gymnasium, da wo ich damals Abi gemacht hab. Ziemlich schnell haben wir in der Schulzeit zueinander gefunden und uns seitdem nicht mehr aus den Augen verloren.

Das sind die Schnuffis, wie sie leiben und leben. Schade, dass Antje fehlt. Hier auf dem Hochhaus in Bryne, Markus' Arbeitsplatz.

Das sind die Schnuffis, wie sie leiben und leben. Schade, dass Antje fehlt. Hier auf dem Hochhaus in Bryne, Markus' Arbeitsplatz.

Am Anfang waren wir zugegeben zu fünft: Anna, Antje, Susen, ich und Tröbi. Zu letzterer ist der Kontakt jedoch leider irgendwann eingeschlafen, sodass wir nunmehr zu viert unsere berüchtigten Schnuffitreffen bei irgendeinem Chinesen oder Mc Donald’s der Stadt abhalten mussten. Obwohl Susen in Berlin, ich in Norwegen und die anderen zwei in Leipzig wohnen, kriegen wir es doch immer hin, uns alle zusammen zu treffen, wenn Markus und ich mal wieder den Besuch in die Heimat antreten. Diesmal aber haben wir das Ganze nach Norwegen verschoben, denn da konnte sogar der ganze Anhang mit, welcher bei Anna eben Micha und Jonas heisst und bei Susen Mario, genannt “Meo”.

Von links nach rechts: Ich mit Lilly, Meo, Micha mit Jonas und Anna. Leider fehlt der Fotograf.

Von links nach rechts: Ich mit Lilly, Meo, Micha mit Jonas, Anna und Susen. Leider fehlt der Fotograf.

Während Susen und Meo uns schon vor 2 (oder doch 3?!?) Jahren schonmal besucht hatten, war Norwegen eine Art Premiere für Anna. Und der liebe Gott meinte es gut mit ihnen: das Wetter war super und das fast die ganze Woche über, die sie hier waren. Norwegen zeigte sich von seiner schönsten Seite. Da wir für soviele Leute jedoch keinen Platz haben, haben sich die fünf ein sehr hübsches, kleines Ferienhaus in der Umgebung gesucht. Auf diese Art und Weise haben wir uns täglich gesehen und verbrachten entspannte 10 Tage miteinander. Es wurde viel gewandert (ich war nicht mit), gequatscht (ich war natürlich mit!) und mit den Kindern gespielt. Anna und Micha haben auch erstmal mein Repertoire an deutschen Kinderliedern ein wenig aufgefrischt, sodass ich jetzt selbst immer freudig in “Grün, ja grün sind alle meine Kleider” oder “Jetzt fahren wir über’n See, über’n See” einstimme.

Markus mit Lilly und Jonas auf dem Schoss. Der hat es doch glatt geschafft, dass die beiden bestimmt eine Viertelstunde bei ihm sitzen geblieben sind, ohne zu mucken. Wow.

Markus mit Lilly und Jonas auf dem Schoss. Der hat es doch glatt geschafft, dass die beiden bestimmt eine Viertelstunde bei ihm sitzen geblieben sind, ohne zu mucken. Wow.

Singen findet Lilly nämlich spitze…und Jonas scheinbar auch. Wenn der einmal angefangen hatte zu schreien, dann war kein Halten mehr: da konnte ihn allerhöchstens ein Liedchen wieder besänftigen, egal ob schief und mit falschem Text gesungen. Schön war’s jedenfalls und zusammen bestiegen wir mit den fünfen am 23.Juni den Flieger gen Süden, also Deutschland. Was wir dort erlebt haben, gibt es dann wie gesagt in zwei Tagen zu lesen, sprich am Sonntag. Bis dahin macht’s mal Atsche.

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