das wetter war an sich auch gut- von einigen wölkchen abgesehen. oft waren wir im t-shirt unterwegs, flip flops und rock (also ich) ;-) das tat ggguuutttttt!!!!! umso größer der schock natürlich, als wir gestern abend in oslo ankamen- 2° celsius!!! die luft war aufgrund der wärme, des staubs, der sich überall gebildet hatte und der autos, die zumeist keinen kat hatten allerdings ganz schön dreckig. puh, da fiel das durchatmen schwer. in bulgarien war es sowieso krass zu sehen, wie trabant und wartburg direkt neben fetten mercedes und audis standen. es machte schon den eindruck, dass teure autos dort ein statussymbol sind.

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allgemein kamen wir natürlich nur wenig mit der hiesigen bevölkerung in berührung- wie auch?! die wenigen male, die wir uns mit taxifahrer, rezeptionist oder kellner unterhielten, waren ganz schön ernüchternd. alle sagten eigentlich das gleiche: man verdient kaum geld in bulgarien, braucht mindestens 2 jobs, um sich über wasser halten zu können und die lebensbedingungen wären allgemein sehr schlecht. jetzt, da die touristensaison zu ende geht, stehen viele vor dem beruflichen aus. die meisten kamen aus sofia, der hauptstadt, die am anderen ende des landes liegt, um an der küste in hotels oder in der tourismusbranche zu arbeiten. nun aber müssen sie versuchen einen job in einem hotel in den bergen zu finden, da dort der wintersport beginnt. es tat mir oft so leid, zu hören, dass diese leute hunderte von kilometern entfernt von der familie arbeiten gehen mussten, um sich ihr auskommen zu sichern! es war interessant, sich einmal mit “echten” bulgaren zu unterhalten und so ein wenig mehr vom land zu sehen, als nur das, was für touristenaugen bestimmt war.

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