eine mir gar schmerzliche angelegenheit musste über die kurzen tage in leipzig auch noch vollzogen werden: mein auto, das schönste aller fahrzeuge und treuer weggefährte mussten wir verkaufen. mir wurde ganz schön weh ums herz, als ich daran dachte, dass es vielleicht für einen spottpreis an irgendeinen verscherbelt wird, der es gar nicht richtig schätzt mit so einem kunstwerk (stimmenenthaltung erbeten für die, die mit dieser bezeichnung nicht konform gehen) durch die gegend zu fahren. markus’ papa mühte sich redlich das auto unter die leute zu bringen aber es half alles nichts, der letzte ausweg blieb scheinbar nur, es in einem autohaus in zahlung zu geben und darauf zu hoffen, dass sich ein käufer findet, der es nicht nur als ersatzteilelager missbrauchen will, sondern tatsächlich auch noch durch die gegend fährt.

DSC00182.JPG

doch dann kamen ein engel und seine freundin zu hilfe: “the godfather of my schorschi”, der, der das auto zu dem gemacht hat, was es heute ist, nämlich eine bunte hippikarre suchte noch nach einem möglichst billigen fahrbaren untersatz. ihr könnt euch vorstellen, dass mein herz einen sprung gemacht hat, als robert meinte, dass er interesse daran hätte. mit frischem tüv und asu, sowie einer niegelnagelneuen anmeldung ist er nun seit 2 tagen stolzer besitzer des schönsten autos der welt. und ich muss sagen, besser hätte ich es mir nicht wünschen können. robert hat das auto damals bemalt und bei ihm weiß ich, dass es in guten händen ist. was will ich mehr? es ist komisch, dass man so eine beziehung zu einem leblosen gegenstand aufbauen kann aber nach allem, was der schorschi und ich zusammen mitgemacht haben, ist es dann auch wieder nicht mehr so ein wunder. was dem einen die katz, ist mir mein auto(schatz), denn ich bin in reimstimmung.

DSC00156.JPG

allseits gute fahrt und danke auch an die anderen helfer, die sich mehr um den verkauf meines autos gekümmert haben, als ich selbst: markus’s papa (hier übrigens mit markus’ süßer nichte nele), sein schwager uwe (vater der kleinen) und mein markus.
das andere auto haben wir im übrigen auch verkauft und nun sind wir grad ohne fahrbaren untersatz. es ging bloß nicht anders, denn in norwegen muss man ein auto nach spätestens einem jahr gebührenpflichtig einführen. da der preis aber in die tausende geht, unser auto aber kaum noch 700 euro wert war, haben wir beschlossen, uns hier ein besseres und neueres zu kaufen. mal sehen, was es wird.

(9 Kommentare)