ich bin grad ganz schön überfordert, muss ich gestehen. es macht zwar weiterhin spaß zu unterrichten aber letzte woche bin ich dann doch wie befürchtet schonmal an meine grenzen als lehrer gestoßen. die kinder (sie sind zumeist um die 17) testen jetzt und wollen natürlich sehen, wie weit sie mit der neuen lehrerin gehen können. und dem hatte ich leider letzte woche nach 4 stunden schlaf und endloser nervorsität nicht viel entgegen zu setzen. fazit war, dass ich ganz schön frustriert rausging aus dem klassenzimmer und die tage bis zu den ferien zählte. denn sofort machte sich natürlich die angst breit, dass man einer von den lehrern werden würde, die zwar alle nett fänden, aber die trotzdem in der stunde fertig gemacht werden. und das möchte ich wirklich nicht! hab dann verzweifelt meine eltern angerufen (mutter ist lehrer, vater war lehrer) und beide konnten mir mit ziemlich guten ratschlägen helfen. resultat des telefongesprächs: meine neue klasse hat ganz schön respekt vor frau schubert und muckt nicht ;-) zuspätkommer und hausaufgabenvergesser wurden dienstgemäß vermerkt, schwätzer mit endlosem drannehmen bei besonders schwierigen fragen geärgert und lernunwillige besonders häufig aufgerufen.

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