Schubis blog

5:38: Seit geschlagenen anderthalb Stunden bin ich jetzt schon wach. Geweckt hat mich der Ichias. Auf dem scheint Lilly nämlich grad mit Vorliebe zu liegen. Nachdem ich es erst mit einer 3/4 Stunde im Bett liegen bleiben probiert habe, musste ich am Ende doch kapitulieren, denn sowohl Nerv als auch Hunger hatten sich gegen mich verbündet. Also erstmal raus aus den Federn, mir zwei Schnitten, eine Banane, ein Glas O-Saft und einen halben Liter Tee hintergehauen und eine Folge “Marienhof” online geguckt. …ich weiss, jetzt sinke ich bei den Meisten tief im Ansehen. Mal davon abgesehen, dass ich inzwischen wieder bettreif bin, während der arme verschlafene Schatz eben seine müden Knochen auf Arbeit tragen musste. Wenigstens kann er seit rund 2 Wochen das Auto nehmen und muss nicht mit dem Fahrrad in den Schnee hinaus. Nicht auszudenken, wenn der erst eine Stunde hierher biken müsste, sollte es doch Widererwarten eher losgehen!

Wie es aber immer ist, Mama will schlafen und Kind ist putzmunter. Die ganze Zeit war Ruhe da unten und jetzt, wo ich grad den tröstenden Entschluss gefasst habe, mich wieder hinzulegen, macht Lilly Radau. Naja, ich beschwer mich gar nicht. Gestern war sie so ruhig, dass ich mir schon Sorgen gemacht habe (obwohl sich das gen Abend dann auch wieder deutlich relativiert hatte), deshalb werd’ ich’s jetzt einfach nur geniessen und brav mit ihr kuscheln gehen. Mal sehen, was der Tag noch so bringt.

Schubi in action.

Schubi in action.

12:54: Manchmal bin ich einfach nur froh, in so kurzer Zeit (zumindest im Verhältnis gesehen) schon so liebe Menschen getroffen zu haben. Eigentlich wollte heute eine Freundin zu Besuch kommen, die gerade Tagesmutti für ihr eigenes Kind und das einer Freundin ist, doch sind die Kleinen leider krank geworden. Also kurzfristige Planänderung, was ich natürlich sehr schade fand, denn mit rausgehen ist im Moment nicht viel (Schnee und Eis jagen mir immer noch gehörig Angst ein) und Markus hat ja das Auto. Ich hatte mich also schon auf einen Tag ohne soziale Kontakte eingestellt und mich nicht besonders darüber gefreut. Das bekam wiederrum eine andere Freundin mit, Kristin, die bei mir an der Schule Bibliothekarin ist bzw. war, denn auch sie befindet sich zur Zeit im Elternurlaub und bot deshalb spontan an, dass ich sie doch besuchen könne, wenn mir zu Hause die Decke auf den Kopf fallen sollte. Nach 2 kurzen Sms, in denen ich ihr mein Fahrddilemma erklärte, meinte sie, dass SIE ja aber ein Auto habe und stand eine halbe Stunde später vor meiner Tür. Ich bitte zu beachten, dass ich es in einer halben Stunde geschafft habe, meinen massigen Körper aus dem Bett zu hieven, unter die Dusche zu stellen und das enorme Doppelkinn mit Schminke zu verspachteln. Jeder der mich kennt, weiss dass das eine logistische Meisterleistung war ;-) Irgendwie geht’s mir deshalb grad total gut. Also nicht wegen der Meisterleistung- wegen des Besuchs natürlich! Die Rückenschmerzen sind auch fast wie weggeblasen und Kristin, selbst Mutter vierer Kinder (die Frau ist grad mal 36, sieht aber aus wie 25!!!) konnte mich beruhigen, indem sie mir erzählte, dass sie von solchen dummen Schmerzen, wie denen, die ich gestern hatte kurz vor der Geburt auch mehrfach arg geplagt war. Ausserdem hat sie uns noch mehr Babysachen mitgebracht- besonders Söckchen, denn davon haben wir gar nicht so viele und andere ganz niedliche Teile. Von ihr haben wir ja schon vor ein paar Wochen soviel bekommen, dass Lilly ihre wahre Freude daran haben wird. Hach, nach einem eher lausigen Start in den Tag doch noch ein Happy End?! Im Übrigen meine ich damit nicht die Geburt. Ich muss sagen, dass mich die Schmerzen gestern erstmal ganz schön abgeschreckt haben und die waren ja sicher nichtmal 1/10 so schlimm, wie sich richtige Wehen anfühlen müssen. Also darf Lilly gern noch drin bleiben. Zumindest heute :-)

Mit den neuen Klamotten von Kristin :-)

Mit den neuen Klamotten von Kristin :-)

18:59: Mir geht’s immernoch blendend. Hab grad eine 3/4h mit der Heidi aus Rennes telefoniert (nur die Heidi selbst weiss sicher, warum sie heute Heidi heisst), den Gymnastikball währenddessen abgenutzt, dabei weder Bauch- noch Rückenschmerzen bekommen und sitze nun auf unserer überaus komfortablen Ledercouch und blogge über einen guten Tag so kurz vor Schluss mit lustig :-) Wenn das mal nichts ist. Da der Markus gesagt hat, dass ich meine überaus witzigen und interessanten Texte (ok, so hat er das nicht gesagt, aber in seinem Sinne hoffentlich gedacht) mit ein paar Bildern ein wenig auflockern soll, werd’ ich gleich mal noch sehen, ob sich da was zusammenklauben lässt bzw. ob der Herr nicht sogar noch ein Foto machen kann. Damit beschliesse ich den heutigen Blogeintrag. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn hier wehentechnisch heute noch was passieren sollte, daher könnt auch ihr euch relaxt nach hinten lehnen und in Ruhe den Abend ausklingen lassen. …ich wette, das hättet ihr auch ohne den letzten Satz gemacht, ihr Betrüger! ;-)

Ach und danke nochmal an die lieben Kommentare zum Thema “Es interessiert uns doch alle brennend, wie es dir geht, liebe Schubi!”. Hab mich wirklich gefreut drüber.

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So, noch eine Woche und dann ist Schluss mit lustig. Also genau genommen ist es das jetzt schon. Mir geht’s heut irgendwie nicht so prickelnd aber wer erwartet schon, dass es einem in der letzten Woche vor dem errechneten Geburtstermin besonders super geht?!

Nach einer kurzen Nacht (wir sind gestern spät ins Bett und dann konnte ich irgendwie nicht mehr einschlafen, als sich mein Liebster heute Morgen aus den Federn geschwungen hat), bin ich eben auch schon so gegen 7 Uhr aufgestanden und versuchte mir wenigstens einzureden, dass Morgenstund doch Gold im Mund hat und den ganzen Quatsch eben. Naja, kein Problem dachte ich mir, schläfste eben später, bist ja schliesslich im Muschu. Hab dann erstmal in Ruhe gefrühstückt und mich schön gemacht (hat natürlich Stunden gedauert, musste schliesslich Masse Make up auf’s Doppelkinn schmieren), bevor dann gegen 10 auch schon eine ehemalige Kollegin, die ich seit sage und schreibe 2(!!!) Jahren nicht gesehen hatte, zu Besuch kam. Bis dahin war eigentlich alles ok, doch kaum war sie zur Tür raus wurde mir schlecht. Was folgte, war eine Stunde mit fiesen Rücken- und Bauchschmerzen, ganz so wie in den bösen Zeiten, die wir Frauen (wenn wir eigentlich nicht grad schwanger sind) einmal im Monat aushalten müssen.. Nun könnte man sich ja freuen, denn schliesslich sollen sich Wehen auf die gleiche Weise bemerkbar machen, nur liegt eben bei ihnen der entscheidende Vorteil darin, dass da immer ‘ne kurze Pause zwischen den Schmerzen liegt und man nicht eine geschlagene Stunde durchgehend böse gebeutelt wird. Fehlalarm also und zwar vom Feinsten :-(

Schlafen war da natürlich auch nicht möglich und so bin ich irgendwann wieder aufgestanden von meiner Mittagsstatt und habe beschlossen, meinen Frust hier öffentlich abzureagieren. Also gut, man muss es positiv sehen, es scheint sich zumindest was zu tun da unten aber mein Gott, kann man denn nicht wenigstens ein paar ordentliche, leicht identifizierbare Vorwehen bekommen?! Warum bitte diese diffusen Regelschmerzen, die ja doch keinem was bringen?! Mannomann. Jedenfalls ist der Spuk nun wieder so einigermassen vorbei, nur die Rückenschmerzen sind geblieben. Alles Andere hätte mich allerdings auch gewundert.

Vielleicht hab’ ich das auch unserer neuen Errungenschaft zu verdanken: dem Gymnastikball?! Den hab ich nämlich gestern Abend aufgepumpt und hinterher darauf die Hüften kreiseln lassen. Muss sagen, dass das wirklich sehr entspannend war und ich es irgendwie auch voll genossen habe, mich mal wieder ein wenig zu bewegen. Worüber man sich so alles freuen kann, oder?! ;-) Ausserdem spürte man praktisch den Kopf der Kleinen immer tiefer sinken, was sich im Laufe des Abends durch häufiges “Stechen am Muttermund” bemerkbar machte.

Ich merke gerade, dass das hier wirklich mehr und mehr ein Schwangerschaftsblog wird, bei dem sich Nicht-Schwangere und Nicht-Mamis sicherlich zu Tode langweilen… Aber so ist das eben gerade: so kurz vor der Geburt kann ich irgendwie an nichts anderes mehr denken, als an Kind, Niederkunft oder Schwangerschaft. Nichtmal ein Buch über was Erdnäheres kann ich noch lesen! Das nervt mich schon fast selbst ;-) Naja, irgendwann wird sich das sicher auch wieder ändern. Hoffentlich…denn sonst rezipiere (oho!!!) ich bis zu meinem Ableben nichts Anspruchsvolles mehr…

So, das war’s erstmal. Allem Anschein nach hab’ ich mich heute einfach gehörig ärgern lassen. Nun hoffe ich, dass wenigstens Klein-Lilly mal ein wenig mehr Aktivität an den Tag legt, als das bis jetzt der Fall war, aber wahrscheinlich ist die einfach genauso müde wie ich. Ist ja auch ihr gutes Recht.

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Mmmm, ich würd’ euch ja gern was Neues erzählen aber ich fürchte, dass ich euch noch ein wenig zappeln lassen muss :-(

Hier tut sich nichts. Also Schlaflosigkeit und Rückenschmerzen abgerechnet. Von letzteren hab ich ja gestern ausgiebig berichtet, sodass es sich heute eigentlich als viel lohnenswerter erweisen würde, von meinem Schwierigkeiten mit dem nächtlichen Schlafen zu erzählen. Am Tag habe ich das Problem nämlich komischerweise gar nicht, wie mir mein 1-stündiges Wegdösen soeben wieder beweisen konnte. Was macht man also, wenn man sich schon eine Stunde erfolglos im Bett rumgewälzt hat (und bei mir kann man dies tatsächlich wörtlich nehmen)?!? Ja, man steht auf. So habe ich denn heute Nacht eure Blogs durchforstet und mir zum Beispiel Ines’ selbstgemaltes Babyzimmer angesehen (seeeehhr schön!) oder feststellen können, dass Serinca scheinbar schon viel eher Fan und Leserin des Blogs war, den ich erst gestern hier so angepriesen habe. So ein Zufall aber auch! Nachdem dann auch der nächtliche Heisshunger mit einer Packung Keksen und einer Banane gestillt war- ja, wenn man schwanger ist, könnte man leider ganze Speisekammern leer futtern- bin ich auch wieder irgendwann ins Bett. Dort lag er dann, der “Allerbeste”, wie Schussel ihren Liebsten immer liebevoll auf ihrem Blog nennt und schlief tief und fest. Das sagte er mir zumindest heute Morgen. Der war wohl so fertig von der Nacht vorher, dass ihn gestern nichtmal das Walross wach gekriegt hat, dass sich da mit Getöse neben ihn ins Bett geschmissen hat. Umso besser, denn ich musste auch noch eine geschlagene Stunde ausharren und sogar am Ende miterleben, wie der Brotbackautomat anfing, uns ein an unappetitlichen Aussehen und schlechten Geschmack kaum zu übertreffendes Brot zu zaubern. Komischerweise fand ich gerade dann meine Ruhe. Laut meiner grossen Mathematik- und ihr wisst, Mathematik ist sowas wie mein Steckenpferd- muss es da so gegen 3 Uhr nachts gewesen sein. Aber wer wird denn hier klagen?!Schliesslich habe ich frei und kann aufstehen wann ich will, ein Recht, von dem ich voll und ganz Gebrauch mache. Noch.

Tja und dann hab’ ich der Anna ihren Rat befolgt (man beachte den Davitiv!!!!) und angeregt, einen Gymnastikball zu kaufen, mit dem man angeblich Rückenschmerzen, Wehen und sicher auch schlechte Laune einfach wegkreiseln kann. Nach einem harten Schlagabtausch zwischen Markus und mir über Google Talk bin ich als Sieger hervorgegangen und es war ausgemachte Sache, dass jetzt so ein Ding ran muss, Stellplatz und Preis hin oder her. Und dem nicht genug, mein persönlicher “Allerbester” ist sogar eigenhändig auf dem Rückweg von der Arbeit im Sportladen vorbeigefahren und hat so ein Ding nebst zugehöriger Pumpe für mich gekauft. Kosten: 30 Euro. Jaja… mir wurde von Anja Henning da letztens was von 18Euro erzählt aber das war ja auch ohne Pumpe und ausserdem im “Billigland” Frankreich ;-) Nun steht er jedenfalls hier- noch nicht aufgeblasen und wartet auf Inbetriebnahme. Wozu so ein Blog doch alles gut sein kann. Da kriegt man mitunter richtig wertvolle Tipps, also davon gehe ich zumindest aus.. Danke Anna auf jeden Fall für deinen ausführlichen Kommentar! Und wehe, ich hab noch Schmerzen unter der Geburt! Da schick’ ich dir die Rechnung für den Ball perönlich zu ;-)

Insofern kann man diesen Tag eigentlich als erfolgreich bezeichnen. Beide Öfen brennen mittlerweile (und das ist an sich schon eine Erwähnung wert, jedoch leider nicht nur meinen pyrotechnischen Fertigkeiten zu verdanken) und ich bin guten Mutes, unser Kind heute dank des Riesenballs noch weiter in Richtung Ausgang zu schieben. Ansonsten hoffe ich auf viel Besuch diese Woche und möchte auch gern noch ein letztes Mal in meiner Schule vorbeigehen, um mein enormes Doppelkinn (inzwischen in etwa so gross wie der Bauch) von meinen Kollegen bewundern zu lassen.

Wann genau braucht ihr mich aber nicht zu fragen, schliesslich hab’ ich grad noch sowas wie Urlaub ;-)

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Wie versprochen mache ich mich auch heute daran, euch über den derzeitigen Stand der Dinge zu unterrichten. Leider gibt es da wenig zu berichten: wie befürchtet, hat sich an der Geburtenfront wenig getan. Die Maus ist relativ ruhig, häufig von Schluckauf geplagt (gestern ganze 3mal!!!) und ich habe im Moment Rückenschmerzen wie nur selten zuvor in meinem Leben.

Naja, Gott sei Dank wurde es jetzt (also tagsüber) wieder etwas besser. Heute Nacht ging dagegen fast gar nichts mehr. Da ich ja sowieso nur auf zwei meiner 4 Körperseiten liegen kann, d.h. auf der Linken oder auf der Rechten ist der Bewegungsspielraum schon erheblich eingeschränkt. Man verharrt also ziemlich lange in einer Position (was die Rückenschmerzen nicht unbedingt besser macht) und wälzt sich dann unter grosser Kraftanstrengung auf die andere Seite, wenn einen der Körper irgendwann aufwachen lässt, weil es gewissermassen gar nicht mehr auszuhalten ist. Ein wenig Linderung verschafft mir dabei zumindest das Stillkissen, das Markus’ Schwester uns abgetreten hat: das stecke ich mir einfach zwischen die Beine, sodass diese höher gelagert sind. Keine Ahnung, warum das jetzt wirklich dazu führt, dass die Schmerzen damit erträglicher werden aber es funktioniert zumindest so einigermassen. Allerdings ist dieses blöde Kissen ganz schön riesig, sodass man den Eindruck hat, noch eine dritte Person in Grösse eines Kleinkindes mit im Bett zu haben. Nun habt ihr mal einen dicken Bauch, wälzt euch mit Mühe und Not auf die andere Seite und versucht dann auch noch, so ein doofes Kissen hinter euch her zu ziehen. Das Wachwerden beim Seite wechseln bin ich ja schon gewöhnt aber dieser Zusatzkraftaufwand des Nachts verbessert nicht gerade das Wohlbefinden, soviel sei gesagt. Das von Markus übrigens auch nicht ;-) Der Arme wird wirklich bei jeder kleinen Bewegung wach und seit Neuestem fragt er mich jede Nacht auch noch besorgt, wenn ich mal wieder meine Blase zum Klo schaffe, ob auch alles ok sei.

Und als wäre des Elends noch nicht genug, gesellen sich dann gern auch noch irgendwelche anderen Beschwerden hinzu, sowas wie starkes Ziehen im Unterbauch oder gern auch Sodbrennen, die typische Schwangerschaftsbeschwerde schlechthin :-) Heute Nacht musste ich deshalb sogar eine Pause beim Umwälzen machen, weil die Kombination dieser Unannehmlichkeiten einfach dazu führte, dass ich zwischendrin erstmal Kraft tanken musste, um den Rest des Körpers auch noch rüber zu hieven ;-) Naja, Markus und ich lagen trotzdem noch bis heute Morgen halb 12 im Bett, schliesslich war das unter Umständen das letzte Wochenende, an dem wir noch ausschlafen können, sofern man davon reden kann.

Ihr seht, das ist der ganz normale Wahnsinn im Leben einer Schwangeren in der mittlerweile- man höre und staune- 40.Woche. Morgen gibt es dann vielleicht wieder eine neue Geschichte, denn das ist ja das Coole, das muss ich schon sagen, dass irgendwie jeder Tag ein gewisses Mass an Spannung mit sich bringt.Vor Allem schon nur deshalb, weil man eben nie weiss, wann es denn losgeht.

Wer für heute jedoch noch nicht genug vom Thema Schwangerschaft hat, dem sei dieser Blog empfohlen:

http://schussel.wordpress.com/2009/01/27/noch-10-tage/

Auf den bin ich heute morgen zufällig gestossen und habe mich total festgelesen. “Schussel”- ein für Schwangere übrigens sehr treffend gewählter Name, erzählt mit unglaublich viel Witz und Wortgewandtheit von den letzten Zügen ihrer Schwangerschaft (lustigerweise setzte ihr Ss-countdown auch genau 10 Tage vor Entbindungstermin ein, so ein Zufall). Ich werde dort in Zukunft auf jeden Fall weiter mitlesen und vielleicht ja ihr Mamas oder solche, die ihr es werden wollt auch :-)

Dann euch und uns mal eine schmerzfreie, entspannte Nacht :-)

Kleiner Nachtrag

Ich hab’s grad erst gesehen, finde aber, dass es unbedingt heute noch mit auf den Blog gehört, so doll hab ich mich drüber gefreut: Mir wurde nämlich ein Preis verliehen, sozusagen ein Leserpreis:

http://blog.serinca.de/oh-ein-award/

Wow, toll und ein riesiges DANKESCHÖN!

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Nun werdet ihr euch sicher fragen, was diese merkwürdige Überschrift soll und deswegen kommt hier die grosse Erklärung:

Ende 39. Woche

Ende 39. Woche

Immernoch nicht aussagekräftig genug?! :-) Mmmm, dann werd’ ich es doch nochmal schnell in Worte fassen, damit hier keiner unwissend meinen Blog verlassen muss.

Da wir wissen, dass ihr alle so zahlreich mitfiebert und es besonders unsere Eltern kaum noch aushalten können vor Spannung, haben wir uns gedacht, dass wir hier ja eine Art “Geburtscountdown” einrichten können. Das heisst praktisch, dass wir als Ausgangspunkt den errechneten Entbindungstermin (ET) nehmen, welcher in genau 10 Tagen stattfinden soll, also am 26.1.2010 und von dort jeweils die Tage abziehen bzw. gegebenenfalls hinzurechnen. Ich hoffe ja immernoch, dass Letzteres nicht passieren wird aber man weiss ja nie…  Prinzip verstanden?

Ich habe also praktisch vor, jetzt jeden Tag zu versuchen kurz zu bloggen und zu erzählen wie es Markus, Lilly und mir geht. Schliesslich habe ich jetzt viiiielll Zeit und alles, was auch nur annähernd mit dem Thema “Baby” zusammenhängt, erscheint mir gerade von äusserstem Interesse :-) Kann auch gut sein, dass ich eigentlich absolut nichts zu erzählen habe – das wird sich noch rausstellen – aber zumindest geben wir auf diese Art ein Lebenszeichen von uns und ihr wisst, dass eben immernoch nichts passiert ist ;-) Nun muss ich nur aufpassen, dass ich das auch durchhalte bis zum Ende… ;-)

Abgesehen von ganz schön starken Rückenschmerzen gibt es allerdings nichts, was am Tag ET (-10) auf eine baldige Geburt hinweisen könnte. Hab zwar heut schon eine ganze Kanne Verbenatee getrunken (zu deutsch “Eisenkraut”) und das soll angeblich wehenfördernd sein, doch tut sich bis jetzt leider gaaaaar nichts. Naja, vielleicht umso besser, denn wir sind nachher bei unseren Freunden Lisa und Christian zum Essen eingeladen und es wäre fast traurig, wenn wir das verpassen würden ;-) Also hilft es wohl nur, sich noch etwas in Geduld zu üben, denn die Geburt wollen wir höchstens auf natürlichem Wege ankurbeln. Doch die meisten, die ihr Kind später als zum errechneten Entbindungstermin auf die Welt gebracht haben werden mir sicherlich zustimmen, wenn ich bekenne, dass auch das schönste natürliche Mittel nicht hilft, wenn der oder die Kleine nicht raus will. Aber naja, man hat wenigstens den Eindruck, man hätte was dafür getan ;-)

Morgen dann mehr.

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Heute ist Sonntag und das heisst bei mir im Klartext, dass nun wieder eine neue Schwangerschaftswoche losgeht. Jetzt schon die 39. (von 40 wohlgemerkt). Noch 16 Tage bis zum Entbindungstermin und ich muss sagen, dass mir langsam immer mulmiger wird.

Eine glückliche Schubi, übrigens fitter als gedacht, wie ich heute bei unserem Spaziergang in der Winterlandschaft feststellen durfte :-)

Eine glückliche Schubi, übrigens fitter als gedacht, wie ich heute bei unserem Spaziergang in der Winterlandschaft feststellen durfte :-)

Gestern hatte ich dann auch schon die ersten Vor- oder Senkwehen, bisher hab ich nicht ganz rausgekriegt, was von beiden es war. Eigentlich wäre es für Senkwehen ganz schön spät und die Kleine liegt ja laut Aussage der Ärztin auch schon längst fest im Becken aber so richtig wie Vorwehen fühlte sich das irgendwie auch nicht an. Naja, wie dem auch sei, heute war es dafür total still, sowohl im Bauch als auch im Rest des Körpers und meine Hoffnung, dass es vielleicht doch bald losgehen könnte, hat sich sofort wieder zerschlagen :-(

Zumal ja nun, wie ihr sehen könnt, die Einrichtung des Kinderzimmers endlich komplett abgeschlossen ist. Schön ist es geworden, finde ich zumindest. Ausserdem hat es einen Mordsspass gemacht, sich genau auszudenken, wie und wo alles steht und die nötigen Accessoires zu kaufen. Ein richtiges kleines Prinzessinnenzimmer ist es geworden. Für manche vielleicht zu kitschig, für mich genau so, wie ich es mir selbst als kleines Mädchen wünschen würde.

Wirklich neu gekauft an “grösseren” Möbelstücken haben wir ja eigentlich nur den Wickeltisch und das Bett. Den ersteren gab es ja schon vor einigen Monaten gebraucht für 60Euro über einen Privatanbieter und das Bett, natürlich passend in der Serie, haben wir dann noch bei Ikea bekommen. Bei Quelle habe ich im Ausverkauf dieses wundervolle Bettset bekommen, das aus Himmel, Bettwäsche und Bettnest besteht:

Ach, das ist sowas von entzückend. Klar, rosa- das musste einfach sein. Ich kann nur hoffen, dass es auch wirklich ein Mädchen wird, ansonsten haben wir ein Problem ;-) Das Tollste am ganzen Zimmer sind aber meines Erachtens die Bienchen an der Wand. Das sind so selbstklebende Wandsticker, die ich über’s Internet bestellt habe und von denen ich von der ersten Sekunde an komplett begeistert war. Auch besser so, ist nicht billig gewesen, der Spass aber leider kann nicht jeder so gut malen, wie der Uwe (der ja das tolle Schneckenbild neben dem Bett für mich gemacht hat), die Anja Henning, die mich überhaupt erstmal auf die Idee mit den Wandstickern gebracht oder die Linda, die für ihren Freund ein sehr beeindruckendes Bild zu Weihnachten gezeichnet hat. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an dich, Anja, dass du mich überhaupt so angesteckt hast mit deiner Kreativität. Wäre euer Babyzimmer nicht so schön geworden, weiss ich nicht, ob ich mit genauso viel “acharnement” (ich bin mir grad nicht sicher, wie ich das übersetzen soll) rangegangen wäre!

Cooles Schaf, oder?! ;-)

Cooles Schaf, oder?! ;-)

Dank der Bienchen und der verschiedenen Farben, kommt ein wenig Leben in die Bude und ich konnte auch den armen Markus ruhig stellen, der schon befürchtet hatte, dass das Zimmer komplett in rosa/orange-Tönen gestaltet werden würde. Das Bunte wurde dann übrigens auf seine Anregung noch unterstützt, indem wir 15×15 grosse Leinwände gekauft und diese bunt bemalt haben. Also nun spreche ich in der “Wir-Form” bis zu genau dem Punkt, wo es eben ums Bemalen ging. Das hat Markus dann mir überlassen, wohlwissend, dass meine künstlerischen Talente mehr als begrenzt sind (unschwer am Resultat zu erkennen). Doch hat mir die kleine Malaktion sauviel Spass gemacht und letztendlich ist es doch viel netter mit “Kunst”, die nicht ganz perfekt ist, oder!? ;-)

Nicht lachen!

Nicht lachen!

Ergänzt wurde die Malerei dann noch mit Filzblumen/schmetterlingen/herzen, die wir vor einigen Wochen in Egersund in einem Laden entdeckt hatten. Nur um dort Nachschub zu holen, bin ich dort gestern eine Stunde hingegurkt und wieder zurück! Aber die waren einfach so schön und nirgendwo anders aufzutreiben. Übrigens ist auf dem obigen Bild bitte auch der orange-rosane Läufer zu beachten. Den habe ich selbst gestrickt. Komischerweise findet man nämlich in der Grösse der Kommode keine Läufer! Sehr merkwürdig…

Den coolen Wäschekorb vorn links hat uns mein Bruder zu Weihnachten geschenkt. Sehr niedlich. Die Couch, die ja früher als Gästecouch gedient hat, haben wir drin gelassen, damit man was hat, wo man (bzw. “man” werde wohl “ich” sein) schön stillen kann. Aber der Papa kann ja dann auch später mal vorlesen…so in 2 Jahren ;-) Ich konnte mich einfach nicht von dem Sofa trennen, es ist so schön. Hoffentlich nutze ich es in Zukunft öfter als vorher.

Wie ihr seht, haben wir auch für wunderbares “Muschebubulicht” gesorgt. Das soll man wohl so machen, schliesslich werden wir die Kleine des Öfteren auch nachts wickeln/stillen müssen und da macht sich so eine grelle Oberbeleuchtung ziemlich schlecht- für Kind UND Eltern :-) Die Lampe von Ikea hat wohl jeder erkannt aber vorgestern habe ich dann in einem Möbelhaus noch eine Blaue und eine Grüne gefunden, die ein tolles Licht abgeben, die Bude aufpeppen und überhaupt ganz vorzüglich ins Gesamtbild des Zimmers passen. Also das finde ich wie gesagt, kann sein, dass ihr da komplett anderer Meinung seid… :-)

Leider haben wir die Lampen jetzt nicht nochmal extra fotografiert, sodass man hier schlecht sieht, wie sie eigentlich aussehen aber glaubt mir, sie sind toll :-)

Leider haben wir die Lampen jetzt nicht nochmal extra fotografiert, sodass man hier schlecht sieht, wie sie eigentlich aussehen aber glaubt mir, sie sind toll :-)

Ja, das ist also das neue Zimmer und jetzt erst kann ich ohne Zweifel sagen, dass es schön wäre, wenn die Kleine bald das Licht der Welt erblicken würde. Nun fühle ich mich wirklich bereit, denn alles ist fertig. Das Zimmer ist eingerichtet, die Klamotten gestapelt, die Wickelutensilien zusammen und selbst die Kliniktasche steht seit gestern gepackt neben dem Bett. Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass wir noch bis mindestens zum Entbindungsermin aushalten müssen, wenn nicht sogar noch länger. Ich weiss auch nicht, warum ich mir dessen so sicher bin aber irgendwie liegt mir diese Befürchtung nahe.

Andererseits lässt mir das auch noch ein bissel Zeit, mich zu entspannen, Freunde zu treffen und Kräfte für die Geburt zu sammeln. Die Woche, die ich jetzt schon im Mutterschutz bin, ist unglaublich schnell vergangen und auch für die nächsten Tage habe ich schon einiges geplant, z.B. so angenehme Dinge wie den Besuch beim Zahnarzt ;-) Es ist schon verrückt, wie spannend das alles ist. Man liest auch soviel über Geburt, Wehen und alles, was damit einher geht, doch wenn man dann wirklich so die ersten Unregelmässigkeiten entdeckt, die der Körper unternimmt, um sich auf die Geburt vorzubereiten, ist man doch irgendwie geschockt und erstmal komplett überfordert. Mir graut schon vor der Entbindung- jetzt mehr als je zuvor- aber ich freue mich auch irgendwie drauf, denn das was da passiert, ist einfach unglaublich. Markus ist seit gestern übrigens total “geburtengeil”. Wenn’s nach ihm ginge, könnte es gleich heute Nacht noch losgehen. Mal sehen, ob er immer noch so cool ist, wenn er mir erstmal im Kreisssaal die Hand halten muss ;-)

Ach, hier sieht man sie doch nochmal, die schönen neuen Lampen ;-)

Ach, hier sieht man sie doch nochmal, die schönen neuen Lampen ;-)

Ihn stört am Warten wahrscheinlich am Meisten, dass er jetzt nicht mehr unbeschwert sein Bier trinken kann, wann er will. Schliesslich muss mich ja einer ins Krankenhaus fahren ;-) Hahaha, das ist die Rache dafür, dass ich schon seit 10 Monaten aufpassen muss, was ich esse und trinke ;-)

So, vielleicht war das der letzte Blogeintrag vor der Geburt, wahrscheinlich aber eher nicht. Ihr werdet’s noch früh genug erfahren… :-)

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Es ist halb sieben Uhr morgens, der letzte Tag in diesem Jahr und jemand in meinem Bauch hat Schluckauf. Warum sich also noch länger quälen und liegen bleiben, wenn man die letzte Chance zum Bloggen 2009 auch nutzen könnte?! :-)

Es gibt viel zu berichten diesmal. Vom Schneeeinbruch in Lye, vom Weihnachtskonzert mit meinem Chor, von einem kleinen Mädchen, dass schon in gut 3 Wochen zur Welt kommen wird, von unserem ersten eigenen Weihnachtsbaum aber vor allem natürlich vom Besuch meiner Eltern und meines Bruders zu Weihnachten.

Und das ist sie, unsere erste eigene Weihnachtstanne. Beschmückt mit reichlich "Kotte" von Ikea und üppig unterlegt mit  Geschenken für und von meiner Familie.

Und das ist sie, unsere erste eigene Weihnachtstanne. Beschmückt mit reichlich "Kotte" von Ikea und üppig unterlegt mit Geschenken für und von meiner und Markus' Familie.

Meine armen Eltern und auch armer armer Maik: 18 Stunden Autofahrt unter schwierigsten Bedingungen lagen hinter ihnen, als sie am Abend des 23.12.09 bei uns gegen 21 Uhr eintrudelten. Bepackt bis unter’s Dach (mit Sachen, die fast ausschliesslich für uns bestimmt waren) und totmüde haben wir die drei empfangen müssen. Derweile hatten sie noch Glück im Unglück mit diesem ganzen Schneewetter: die Fähre ging pünktlich und auf den Strassen sind sie auch besser durchgekommen, als vermutet. Ich hatte mir wirklich grosse Sorgen gemacht, bevor sie losgefahren sind. Überall las man von Glatteis, Minusgraden, Schnee und Regen und ich befürchtete meine Familie schon im Srassengraben (bestenfalls). Gott sei Dank kam es ja dann anders.

Sieht ja schön aus, aber wer bitte möchte durch so eine Winterlandschaft fahren?!?

Sieht ja schön aus, aber wer bitte möchte durch so eine Winterlandschaft fahren?!?

Nach einer grossen Auspackaktion, an der ich mich nicht beteiligen durfte (ja, manche Vorteile muss das Schwangersein schon haben…) war unser Flur dann komplett zugestellt und meine Familienmitglieder noch erschöpfter als vorher. Was die aber auch alles mitgebracht haben!!! Eine umfangreiche Babyausstattung von Markus’ Schwester mit Kinderwagen, Klamotten für das komplette erste Lebensjahr, Babyphones, Tragetuch, Heizstrahler und was weiss ich nicht noch alles; Geschenke für uns bzw. die Geschenke, die Markus und ich in Deutschland bestellt und zu ihnen nach Hause haben schicken lassen, zusätzlich die tollen Geschenke von Markus’ Familie, darunter ein super Topfset von WMF, das natürlich dementsprechend Platz einnahm und als wäre dessen nicht genug, haben sie tatsächlich sogar noch einen ganzen Bierkasten mit unter gekriegt, der ganz allein für Markus bestimmt war. WOW! Wir hätten es fototgrafieren sollen. Scheinbar hatten meine Eltern ganze 4 Stunden gepackt zu Hause, um alles mitnehmen zu können. Ich weiss gar nicht, was wir gemacht hätten, wären sie nicht mit dem Auto gefahren. Da hätten wir ganz schön doof aus der Wäsche geguckt.

Bei einem unserer wenigen winterlichen Spaziergänge. Bei dem Glatteis gehe ich ehrlich gesagt nicht mehr gern raus, mal davon abgesehen, dass ich nach 50 Metern sowieso schon anfange zu schnaufen, doch versicherte mir Markus, dass am Strand gut gestreut wäre :-)

Bei einem unserer wenigen winterlichen Spaziergänge. Bei dem Glatteis gehe ich ehrlich gesagt nicht mehr gern raus, mal davon abgesehen, dass ich nach 50 Metern sowieso schon anfange zu schnaufen, doch versicherte mir Markus, dass am Strand gut gestreut sei :-)

Die Tage vergingen sehr entspannt. Wir haben gegessen wie die Könige in Frankreich und ich war einfach nur glücklich, dass Ente, Klösse und Rotkohl den Weg nach Norwegen gefunden hatten. Weihnachten ist einfach nicht Weihnachten, wenn das fehlt. Genauso wie meine Familie. An keinem einzigen Weihnachten solange ich lebe, war ich von meiner Familie getrennt an Weihnachten. Das kann ich mir gar nicht vorstellen und ich wäre wirklich sehr traurig gewesen, hätten wir dieses Jahr allein feiern müssen. Nach Deutschland fliegen wäre nicht mehr möglich gewesen (mich nimmt ja jetzt keine Fluggesellschaft mehr mit) und 18 Stunden im Auto sitzen ist für eine Schwangere in der 37. Woche auch mehr als undenkbar. Umso dankbarer bin ich den Dreien, dass sie die Strapazen auf sich genommen haben.

Ja, das mit dem Schuhe anziehen klappt inzwischen auch nicht mehr so gut. Sofern zur Hand, muss ich mir einen menschlichen "Schuhanzieher" suchen. In diesem Fall mein Bruder. Allerdings hat er mir hier eine Art "spikes" unter die Schuhe gezogen. Das sind so Gummisohlen mit Metallausstülpungen dran, die man sich ganz einfach (zumindest als nichtschwangerer Mensch) unter die Schuhe spannen kann. Und es wirkt: man rutscht deutlich weniger auf Eis :-)

Ja, das mit dem Schuhe anziehen klappt inzwischen auch nicht mehr so gut. Sofern zur Hand, muss ich mir einen menschlichen "Schuhanzieher" suchen. In diesem Fall mein Bruder. Allerdings hat er mir hier eine Art "spikes" unter die Schuhe gezogen. Das sind so Gummisohlen mit Metallausstülpungen dran, die man sich ganz einfach (zumindest als nichtschwangerer Mensch) unter die Schuhe spannen kann. Und es wirkt: man rutscht deutlich weniger auf Eis :-)

Ja, also Weihnachten war schön. Wir haben tolle Geschenke bekommen (WMF-Besteck von meinen Eltern, das Topfset von Markus’ Familie, viele Bücher und Dvd’s, wunderschöne Babysachen von Markus’ Schwester und Freund (danke, danke, danke!) und mein Bruder hat mir einen Kinderwäschekorb geschenkt, den ich mir sehr gewünscht hatte.) Der ist wirklich niedlich und sobald das Zimmer fertig eingeräumt ist, werdet ihr ein Bild davon sehen. So langsam will ich auch, dass endlich alles bereit ist. Ab Ende dieser Woche könnte die Kleine nämlich jeden Moment kommen und gilt nicht mehr als Frühgeburt. Ausser ein paar Waschlappen, Spuck- und Handtüchern haben wir jetzt eigentlich auch alles, doch sieht es im Kinderzimmer gerade noch aus wie auf dem Schlachtfeld. Ich bin gerade dabei, alle neu geschenkten und unbenutzten Babysachen zu waschen, um sie von den gröbsten Chemikalien zu befreien und die zahlreichen Klamotten zu ordnen, die wir von Katrin und meiner Kollegin Kristin bekommen haben. Das macht unglaublich viel Spass und meine Mama ist mir schon gut zur Hand gegangen über Weihnachten. Nur kann ich nicht mehr so lange stehen, sodass ich alles mit Ruhe angehen und mir die Arbeit einteilen muss. Aber solange klein Lilly noch ein bissel im Bauch bleibt, ist das ja auch kein Problem :-)

Ja, für die, die es noch nicht wussten: die Maus soll Lilly heissen, so wie meine im letzten Monat verstorbene Grossmutter. Und dieses tolle Bild hat uns Eva gemalt und ich hoffe, dass wir die Knitter, die auf der weiten Reise von Hawaï nach Norwegen entstanden sind noch rausbügeln können. Das war wirklich eine tolle Idee! Dazu gab es zuckersüsse Bodys und Strampler und ein paar selbstgestrickte Söckchen, bei denen man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie einem Menschen passen können. Vielen vielen Dank, wir haben uns echt riesig gefreut!

Ja, für die, die es noch nicht wussten: die Maus soll Lilly heissen, so wie meine im letzten Monat verstorbene Grossmutter. Und dieses tolle Bild hat uns Eva gemalt und ich hoffe, dass wir die Knitter, die auf der weiten Reise von Hawaï nach Norwegen entstanden sind noch rausbügeln können. Das war wirklich eine tolle Idee! Dazu gab es zuckersüsse Bodys und Strampler und ein paar selbstgestrickte Söckchen, bei denen man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie einem Menschen passen können. Vielen vielen Dank, wir haben uns echt riesig gefreut!

Ansonsten geht es mir körperlich wesentlich besser, seit ich nicht mehr arbeiten muss. Ich merke, dass ich mich immer mehr entspannen kann und dass auch die ganzen anderen Beschwerden in ihrer Intensität nachlassen. Es macht einfach sehr viel aus, wenn man sich ausruhen kann. Ich gehe jeden Tag mehrmals schlafen und bin dann auch so richtig weg, sodass ich wieder Energie für andere Dinge habe. Das ist ein gutes Gefühl. So sehr ich mir die Kleine auch auf die Welt wünsche, so kann ich jetzt auch gut damit leben, dass sie sich noch bis zum Geburtstermin Zeit lässt. So bleibt mir genug Zeit, alles fertig zu machen und auch endlich mal meine Krankenhaustasche zu packen. Mann, das hätte ich schon vor über einem Monat fertig haben sollen ;-) Laut der inzwischen zweiwöchentlichen Kontrolluntersuchung sind alle meine Werte wohl auch sehr gut: kein Eisenmangel, guter Blutdruck, wenig Wasser im Körper und ein Kind, dass gesunde Herztöne hat. Das Beste ist jedoch, dass die Kleine jetzt fest mit dem Kopf im Becken verankert ist, sodass sie sich nun nicht mehr drehen kann und ich einen Kaiserschnitt (zumindest geplant) scheinbar umgehe. Davor hatte ich nämlich ein wenig Angst, auch wenn Klein-Lilly schon seit über 6 Wochen in dieser Position verweilt. Sie ist immernoch sehr aktiv, strampelt wie ein Weltmeister und hat mehrmals am Tag Schluckauf. Arme Maus. Merken tut man das an so ganz rhythmischen Bewegungen im Bauch und das Gute daran ist, dass einem das auch sehr schön Aufschluss darüber bringt, wie sie gerade liegt. Aber das Problem habe ich ja inzwischen wie gesagt nicht mehr :-)

Wie sagtest du so schön, Ines?! "Wie die Orgelpfeifen" ;-)

Wie sagtest du so schön, Ines?! "Wie die Orgelpfeifen" ;-)

Ja und nun ist es um, das Jahr 2009. Ein schönes Jahr für uns. Die Ankunft eines Kindes (und nun höre ich mich sicher an wie in einem Elternratgeber) ist etwas Unglaubliches und allein das Wunder, Leben in einem heranwachsen zu fühlen ist wahnsinnig schön und übertrifft alles, was ich bisher an Glücksgefühlen so gespürt habe. Ich kann es kaum fassen, dass wir bald zu dritt sind und freue mich wahnsinnig darauf. Ab jetzt wird nichts mehr sein wie es war. Das kann beklemmend sein, doch ist es in allererster Linie eine tolle Herausforderung, die Markus und ich gern annehmen.

Euch allen einen guten Rutsch und ein gesundes Neues.

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Es ist Sonntag Abend, ziemlich spät und ich habe keine einzige Klausur an diesem Wochenende korrigiert. Derweil liegen 30 Stück auf meinem schon nicht mehr vorhandenen Schreibtisch und blinzeln mich fortwährend hämisch an. Kein gutes Gefühl.

Andererseits gibt es im Moment noch 10 000 andere Sachen, die mir wichtiger erscheinen und mit denen es (zugegebenermassen) schöner ist, sich zu beschäftigen. Ich denke dabei an alle Weihnachtsgeschenke, die noch besorgt werden müssen, das Kinderzimmer, das darauf wartet, eingerichtet zu werden, und nicht zuletzt die Seele, die ein paar ruhige Zeiten ziemlich nötig hat. Gott sei Dank ist das hier meine letzte Arbeitswoche, ansonsten würd’ ich mich wohl schlicht und einfach krankschreiben lassen. In Deutschland wäre ich schon im Mutterschutz aber die Norweger sehen das scheinbar anders. Ob es richtig so ist, weiss ich nicht. Ich kenne jedenfalls keine einzige Schwangere, die 100% durchgearbeitet hat in den 9 Monaten. Die sind alle irgendwie krankgeschrieben, ob nun zu 20% wie ich, zu 50% oder zu noch mehr. Dann lieber doch zeitiger Mutterschaftsurlaub, denke ich.

Und mal wieder ein Bauchbild, aufgenommen heute, Anfang 35.Woche

Und mal wieder ein Bauchbild, aufgenommen heute, Anfang 35.Woche. Der Bauch wächst und wächst und ich merke, dass die Kleine schon lange nicht mehr richtig tritt, sondern sich mit grosser Stärke durch die inzwischen sehr enge Gebärmutter schiebt. Sie liegt übrigens schon mit dem Kopf nach unten und ihr Lieblingshobby ist Schluckauf :-)

Ich merke, dass ich im Moment einfach keine Nerven mehr hab’, mich um die Belange der Schüler ausreichend zu kümmern. Mein Unterricht hat sehr an Effizienz nachgelassen in den letzten Wochen; ich bin nicht bei der Sache und denke eigentlich immer nur daran, wie ich es anstellen kann, nachmittags so schnell wie möglich auf die Couch, wenn nicht sogar in mein Bett zu gelangen ;-) Jeder Schritt zuviel, jeder Hügel eine Anstrengung, bei der ich aus der Puste bin und der permanente Schlafmangel macht es grad echt nicht besser. So langsam würde ich mich wirklich freuen, wenn die Kleine so 1-2 Wochen früher auf die Welt käme. Von mir aus auch drei nur aber bitte bitte nicht später!!! Leider befürchte ich jedoch genau das Letztere, zumindest wird dieses Erstgebärenden oft vorausgesagt…

...und noch eins von vorn.

...und noch eins von vorn.

Aber mein Gott, ich jammere und jammere und ihr müsst euch langsam schon fragen, ob ihr nicht lieber doch auf www.Gala.de oder sowas gehen wollt, um nicht weiter solchen deprimierenden Schnullifax lesen zu müssen. Ausserdem ist schwanger sein und Kinder kriegen sowieso was Tolles, auch wenn sich das grad nicht so anhört. Ich merke nur eben, dass man so wenig Kontrolle über seinen eigenen Körper hat, physisch und psychisch sehr empfindlich ist und einem die Zeit mit dem Warten ganz schön lang werden kann. Im Gegensatz zu Anderen, geht es mir dabei sicher noch gut. Ich habe eine Kollegin, die kotzt jeden einzelnen Morgen und das schon seit Anfang der Schwangerschaft. In 2 Wochen kommt das Kind- per Kaiserschnitt wird es genau in der Weihnachtszeit geholt. Das heisst fröhliche Weihnachten im Krankenhaus! Und da komme ich mit meinen 3 Rückenschmerzen und 15 Wadenkrämpfen und beschwere mich…

Süsses Geburtstagsgeschenk für Markus von Kito und Julia. Das war echt mal eine coole Idee für meinen Apple-Fan, auch wenn die Kleine sicher noch lange darauf warten werden muss, den Fernbedienungsbody anzuziehen.

Süsses Geburtstagsgeschenk für Markus von Kito und Julia. Das war echt mal eine coole Idee für meinen Apple-Fan, auch wenn die Kleine sicher noch lange darauf warten werden muss, den Fernbedienungsbody anzuziehen.

Wir bekommen überhaupt sooooo süsse Sachen von euch geschickt, das ist echt total niedlich. Und das sogar schon vor der Geburt! Damit steigert ihr die Vorfreude nur noch mehr :-) Von den zahlreichen Klamotten, die Markus’ Mama uns wie gesagt schon zupaketet hat und alledem, was wir von seiner Schwester bekommen werden, brauche ich gar nicht zu reden. Das ist wirklich toll, besonders, da wir dann bei anderen Investitionen für die Maus nicht mehr so auf’s Geld schauen müssen und wirklich genau das kaufen können, was wir wollen. Ich merke auch immer mehr, dass es ganz gut ist, dass ich schon vor einigen Wochen losgezogen bin und Zeug gekauft habe. Das Wichtigste haben wir nun und müssen uns nicht mehr stressen.

Ganz toll fand ich auch dieses süsse Teil hier von Heike und Sören.

Wie ich es befürchtet hatte, bin ich schon jetzt nicht mehr so gut auf den Beinen (ich möchte gar nicht wissen, wie das in einem Monat wird). Rückenschmerzen und totale Kraftlosigkeit plagen mich schon nach kürzeren Shoppingtouren. Das, was früher Entspannung pur für mich bedeutete ist nun notwendiges Übel geworden: letztens wollte ich Weihnachtsgeschenke einkaufen gehen und bin nach sage und schreibe 20 Minuten wieder nach Hause gefahren! ICH!!! Im Klartext heisst das, das sämtliche Geschenke dieses Jahr irgendwo einfach und bequem von zu Hause aus online gekauft werden. Es lebe das Internet, der beste Freund aller Schwangeren! :-)

So, nun aber genug gequatscht. Ich merke schon, dass ich auch über nichts anderes mehr reden kann, als Schwangerschaft und Kinder kriegen. Ich hoffe, dass ich eines Tages mal nicht so eine Mutti werde, die überhaupt gar keine anderen Themen mehr kennt. Sowas finde und fand ich nämlich selbst immer sehr sehr sehr anstrengend als Aussenstehende. Also zwickt mich (oder klatscht mir eine), sollte es doch so kommen… ;-)

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So, ich habe beschlossen, dass ich heute mal eine Art Antiartikel schreiben werde. Wie es scheint, wirkt unser Leben immer so heil und toll: wir wohnen im perfekten Haus, sind immer nur glücklich, kennen keine Probleme und haben sowieso alles, was wir uns wünschen.

So, beginnen wir doch mit der schimmelnden Pflaume in unserem Obstkorb.

So, beginnen wir doch mit der schimmelnden Pflaume in unserem Obstkorb.

Dass das so wirken kann, hab ich zumindest gestern im Gespräch mit Manu erfahren, mit der ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr telefoniert hatte. Um sich ein wenig auf dem Laufenden zu halten, ging sie nämlich immer mal auf meinen Blog und bekam vollends den Eindruck, dass Markus und ich im reinsten Schlaraffenland leben.

Jeder, der uns allerdings kennt weiss, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Nur stelle ich natürlich nicht unbedingt genau das Foto online, auf dem ich einen dicken fetten Pickel auf meinem enormen Doppelkinn habe oder wo man genau sieht, dass ich es in meinem Zimmer mit dem Thema Aufräumen und Reinlichkeit nicht immer ganz so genau nehme ;-) Ihr versteht, was ich meine!?! :-)

Gut finde ich auch das Modell "Doppelkinn". Die 10 kg, die ich bis jetzt schon zugenommen habe, sind eindeutig nicht nur in den Bauch gewandert :-(

Gut finde ich auch das Modell "Doppelkinn". Die 10 kg, die ich bis jetzt schon zugenommen habe, sind eindeutig nicht nur in den Bauch gewandert :-(

Nicht dass ihr jetzt aber denkt, dass ich nun auch passenderweise den ganzen Artikel darüber ningeln will, wie schlecht es uns geht, denn so ist es ja nun auch wieder nicht. Uns geht es eigentlich sogar ganz gut, abgesehen davon, dass Markus sich irgendeine Magen-Darm-Reizung zugezogen hat, die ihm schlimme Bauchschmerzen verursacht oder dass ich mich sowas von erschlagen von der Arbeit fühle, dass ich langsam ernsthaft darüber nachdenke, mich noch 20% mehr krank schreiben zu lassen.

Das Problem hat Markus nicht: auf dem Bild fragt man sich wirklich, wer niedlicher ist: er oder der kleine Henrik. Das ist übrigens Guro und Morten's neugeborener Sohn. Der war einfach nur zum Anschmachten. Und Markus hat sich ausgezeichnet gemacht als Babyhalter. Besser als ich.

Das Problem hat Markus nicht: auf dem Bild fragt man sich wirklich, wer niedlicher ist: er oder der kleine Henrik. Das ist übrigens Guro und Morten's neugeborener Sohn. Der war einfach nur zum Anschmachten. Und Markus hat sich ausgezeichnet gemacht als Babyhalter. Besser als ich.

Aber wie gesagt, es geht uns eigentlich gut. Wie ihr in der Überschrift ersehen könnt, liegen nur noch 8 Wochen vor uns, bis die Kleine endlich da ist. Ich kann es jetzt schon kaum noch erwarten und die Zeit wird uns beiden ganz schön lang. Gott sei Dank ist bald Weihnachten und meine Eltern kommen, sodass es am Ende vielleicht doch schneller geht als angenommen.

Für das Wichtigste ist inzwischen auch gesorgt. In einer Mammut-Shoppingaktion bin ich gestern losgetigert und hab den halben Tag in den unterschiedlichsten Geschäften verbracht, jedoch immer mit dem einen Ziel: Zimmervorbereitung für die Maus. Mir tut das total gut, Babysachen auswählen zu gehen, alles vorzubereiten und die Vorfreude so noch mehr anzufachen. Da wir ja ansonsten fast alles von Markus’ Schwester und einer anderen Freundin bekommen- VIELEN VIELEN DANK- gibt es im Grunde nämlich gar nicht soooviel, was wir anschaffen müssen. Das ist natürlich super, doch auf der anderen Seite fehlt es einem dann auch ein wenig, selbst für sein Kind einzukaufen. Ich weiss nicht, ob ihr das versteht.

Die Wiege haben wir von einer Kollegin geliehen bekommen (samt Musikdings) und ich hab's schonmal rosarot gemütlich gemacht. Keine Angst, das Zimmer wird nicht komplett rosa!!!

Die Wiege haben wir von einer Kollegin geliehen bekommen (samt Musikdings) und ich hab's schonmal gemütlich gemacht. Keine Angst, das Zimmer wird nicht komplett rosa!!! P.s. Im Kinderzimmer sieht's noch aus wie Sau- das haben wir nur geschickt aus dem Foto ausgeklammert. Nur nochmal so zur offiziellen Beruhigung :-)

Jedenfalls macht es deshalb extra Spass, shoppen zu gehen. Auch stellt sich bei mir auf diese Art und Weise etwas mehr innere Ruhe ein: für das Wichtigste ist nun gesorgt und ich habe keinen Stress, wenn es auf’s Ende zugeht. Schliesslich kommt dazwischen noch Weihnachten, wo die Geschäfte nicht offen sind und im Dezember/Januar liegt hier auch gern soviel Eis, dass ich mich schon kaum im nichtschwangeren Zustand auf die Strasse traue. Mal davon abgesehen, dass ich nicht weiss, wie es mir in einigen Wochen geht. Schon jetzt sind keine ausgedehnten Shoppingbummel mehr möglich wie früher. Irgendwann muss ich mich eben einfach hinsetzen oder irgendwo dringend ein Klo finden ;-) Gott sei Dank wiegt der Enthusiasmus über die erstandenen Güter die zeitiger einsetzende Mattheit wieder auf :-)

Ok, ich weiss, dass mir das kein Mensch abnehmen wird, wenn ich sage, dass das hier Stavanger im Spätherbst ist. Daher ergebe ich mich lieber gleich: das Foto wurde diesen Sommer aufgenommen. Aber ich fand's so schön und brauchte einfach noch einen Kontrast zu meinem so ganz unperfekten Doppelkinn :-)

Ok, ich weiss, dass mir das kein Mensch abnehmen wird, wenn ich sage, dass das hier Stavanger im Spätherbst ist. Daher ergebe ich mich lieber gleich: das Foto wurde diesen Sommer aufgenommen. Aber ich fand's so schön und brauchte einfach noch einen Kontrast zu meinem so ganz unperfekten Doppelkinn :-)

Abgesehen von der Vorfreude auf’s Kind, passiert in unserem Leben derzeit relativ wenig. Markus schuftet sich zu Tode und ist im Dauerstress. Ich mache mir ehrlich gesagt direkt ein wenig Sorgen um ihn, denn ich denke, dass auch diese Magengeschichte, mit der er sich zur Zeit rumplagt, nicht ganz getrennt davon zu sehen ist. Man kann nur hoffen, dass mit dem Fest der Besinnung (Weihnachten) wieder ein wenig Ruhe in sein Leben tritt und auch ich nochmal Energie für die anstehende Geburt tanken kann.

Ein besseres Bild von der Aufführung gab es leider nicht. Aber wie gesagt, wie das Bild, so das Stück!

Ein besseres Bild von der Aufführung gab es leider nicht. Aber wie gesagt, wie das Bild, so das Stück!

Mir werden meine Kollegen sehr fehlen und ich kann mir im Moment kaum vorstellen, dass ich bald mindestens ein halbes Jahr zu Hause bleiben und keine Sau sehen soll. Gerade wo ich die Kollegen, die mit mir im Arbeitszimmer in der Schule sitzen alle so ins Herz geschlossen habe. Aber naja, da werd’ ich wohl öfter mal zu Besuch nach Bryne fahren :-) Letztens waren wir übrigens mit der gesamten Fremdsprachen- und Norwegisch/Gemeinschaftskundeabteilung in einem Theaterstück in Stavanger mit anschliessendem sozialen Abend bei einer Kollegin. Das Stück dauerte drei Stunden und war eher mässig, dafür wurde es danach aber umso schöner. Kaum zu fassen, dass hier die Schule das Essen für uns gesponsort hat! Naja, für Kultur muss ich in Zukunft wohl allein sorgen…

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…hat mir ein Schüler gestern beschert. Also lustig und lustig, das ist ganz Ansichtssache. Aber ich fand es irgendwie amüsant.

Ich hab grad keine Bilder, der Compi spinnt.

Ich hab grad keine Bilder, der Compi spinnt.

Bekomme ich doch gestern von einem meiner Schüler, von dem ich Klassenlehrerin bin eine Mail, in der er sich entschuldigt,

1. wegen Krankheit nicht in der Schule gewesen zu sein

und

2. erst abends eine Mail deswegen zu schreiben.

Dazu müsst ihr wissen, dass die Schüler eigentlich die Pflicht haben, vor 8 Uhr morgens dem Klassen- und eventuell auch dem Fachlehrer per Mail oder Telefon Bescheid zu geben, dass sie krank sind und nicht in die Schule kommen. Hier kam die Nachricht wie gesagt erst am gleichen Abend.

Das Lustige daran ist, dass er die späte Meldung damit rechtfertigte, dass er den ganzen Tag kein Internet hatte (war wohl ausgefallen) und dass er auch erst antworten konnte, als er dann abends von Arbeit nach Hause kam (!!!). Ich hab’ gedacht, ich lese nicht richtig- sowas schreibt der mir doch tatsächlich in die E-mail!!! Derweile ist das echt ein smarter Typ, dem sowas eigentlich nicht passieren sollte.

Haha, ich wusste gar nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Irgendwie hatte ich echt keine Lust, ihm deswegen einen Eintrag zu verpassen, ich fand diesen naiven Verquatscher direkt schon wieder süss und für ihn, der oft ein wenig verpeilt wirkt auch sehr typisch. Auf der anderen Seite kann man sowas ja auch nicht ungeahndet lassen. Ich also eine Mail zurück geschrieben mit der Aussage, dass “wer gesund genug, um zu arbeiten, der auch ausreichend gesund, um in die Schule zu gehen”. Umgehend dann die sehr verständige Antwort: “Das Selbe hat der Sportlehrer auch gesagt.”

Hahahaha, nun lag ich vor Lachen echt am Boden. Ich weiss nicht, ob ihr das grad genauso lustig findet wie ich, vielleicht muss man den Herrn auch kennen, um sich über sowas zu amüsieren aber ich fand das irgendwie alles total niedlich und liebenswürdig und konnte ihm seinen faux-pas kaum übel nehmen. Er schrieb dann auch noch, dass es ihm wirklich nicht so gut gegangen wäre aber dass eben sein Chef (von seinem Nebenjob) dringend Leute gebraucht hätte, da die Schweinegrippe so um sich greifen würde und er keine Angestellten mehr hätte. Da musste er eben einspringen.Eigentlich ja löblich, so man will, nur sollte man sowas nicht unbedingt seinem Klassenlehrer auf die Nase binden. Abschliessend meinte er übrigens auch, dass er es verstehen würde, wenn er den Eintrag bekäme.

Ich mag meine Schüler!

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