auch der nächste tag war toll: wir fuhren in ein mittelalterliches dorf, in der nähe von meaux, dort wo manu wohnt. leider musste céline an diesem tag schon wieder heim und konnte nicht mitkommen. das war schade. dafür waren aber andere freunde von manu zur stelle, mit denen wir uns super verstanden haben. also vor allem ich :-)

es tat irgendwie mal wieder gut, etwas historisches kulturgut zu sehen. das kommt euch bestimmt merkwürdig vor aber sowas fehlt mir hier oben in norwegen total. die häuser sind hier vornehmlich aus holz und sowas wie alte burgruinen kennen die norweger nur aus büchern. da war es extra schön, mal wieder ein unesco-welterbe erkunden zu können.

obendrein waren wir auch noch in einer crêperie, in der markus glaube ich seine ersten “richtigen” crêpes gegessen hat. obwohl nicht bretonisch, waren sie sehr lecker. nur die bedienung war zum kotzen. als sie uns die rechnung bringen sollte, hat die uns doch tatsächlich den taschenrechner in die hand gedrückt!!!! könnt ihr das glauben?! das war so scheiße, dass es schon fast wieder lustig war. mal davon abgesehen war es auch unheimlich toll, dass die leute in frankreich (abgesehen von besagter kellnerin) echt sowas von freundlich und höflich sind. überall nur “bonjour”, “merci”, “excusez-moi” usw..

und so doof ich das mit dem siezen im grunde finde, es tat gut, auch einfach mal wieder siezen zu können und gesiezt zu werden. ich hätte nicht gedacht, dass mir die höflichkeit so extrem fehlt aber das ist definitiv einer der schwächsten punkte norwegens.

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