aber es hat voll spaß gemacht, markus und sein team (team jæren) zu unterstützen und mal näher kennenzulernen. sind echt ein paar coole leute dabei, die das mit dem radfahren zwar ernst genug nehmen, um an so einem rennen teilzunehmen, die aber doch zu hause frau und kind haben und versuchen, das radfahren wirklich nur als hobby zu betreiben. bei manchen würde man auch nie denken, dass sie tatsächlich mehrere hundert kilometer am stück fahren können. sind viele “ältere” dabei und nicht wenige sind nicht gerade die schlankesten, um es mal diplomatisch auszudrücken. und doch haben es gerade die super geschafft. insgesamt haben aus markus’ team nur 2 mann (von 36) abgebrochen: morten wie gesagt nach 140 km (er hatte schmerzen im knie, sagte er) und ein mädel, das es immerhin 400 km und über die berge hinweg gepackt hatte:

ich

bei ihr war das eher eine psychologische sache. als es daran ging den berg, den sie gerade so mühsam erklommen hatten wieder runter zu fahren, packte sie nur noch das blanke entsetzen. durch den regen, der die armen tatsächlich 16 stunden lang begleitete, war es natürlich irre rutschig. zwar fuhren schon alle langsam (also nicht mit 80, sondern mit 40 km/h) den berg runter und verloren damit nicht unerheblich an zeit, doch ist dieses tempo in einer so dicht aneinanderfahrenden gruppe natürlich immernoch ganz schön hoch. dazu kam die klirrende kälte, die aufgrund der kombination aus regen und wind hinzukam, welche die allermeisten zittern und die fahrräder eiern ließ. mit hinsicht auf ihr kleinkind zu hause und ihren mann, der auch mitfuhr, entschloss sich janne (so hieß die dame), dann doch lieber abzubrechen, damit das kind nicht elternlos aufwachsen müsste, sollte doch etwas geschehen ;-) ich war ganz froh drüber, denn wir lasen sie dann auch noch auf und ich war froh, endlich mal noch einen normalen menschen im auto zu haben, der meine ängste, was den fahrstil meines beisitzers betraf, bestens verstehen konnte.

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