…so hat es zumindest meine Kollegin ausgedrückt. Ich könnte auch sagen, dass wir jetzt wieder daheim angekommen sind. Unter äußerst widrigen Umständen, wie ihr dem letzten Blogeintrag entnehmen konntet.

Die Liebenden vor dem Big Ben.

Die Liebenden vor dem Big Ben.

Übrigens voll cool, das mit dem Bloggen von unterwegs, oder? Markus hat mir das eingerichtet. Da kann ich über sein I-Phone Artikel auf meiner Homepage schreiben. So sehr ich dieses verdammte Misttelefon eigentlich hasse- ich gebe zu, dass es uns im Urlaub so einige Male aus der Patsche (oder der falschen Seitenstraße) geholfen hat. Wenn Markus dieses dumme Ding nur auch mal aus der Hand legen würde…

Markus mit seinem Lieblingsspielzeug

Markus mit seinem Lieblingsspielzeug

Tja, was soll ich sagen: Schön war’s, Kinders ;-) Von Entspannung kann man zwar nicht gerade sprechen, dafür aber von erlebnisreichen, schönen Tagen zu zweit. Wir haben viel gesehen, Bus und Bahn ausgiebig genutzt, geshoppt was das Zeug hält und gegessen, was die Engländer, Inder, Chinesen, Japaner und wer weiß noch alles hergegeben haben. Es war ein wirklich schöner Urlaub, wenn auch voll anstrengend. Abends sind wir in unsere Betten gefallen und konnten nicht mehr muh und meff sagen. Ungelogen, oft ging um 10 das Licht aus! So Ferien in der Großstadt können einen schon ganz schön stressen. 10 Millionen Menschen auf den Straßen, überall Leuchtreklame, vierzigtausend Taxis und ungefähr 2,5 Milliarden Busse auf den Straßen- wir waren komplett überfordert. Ist ja nichts mehr gewöhnt, hier auf dem Lande. Ich kam mir wirklich manchmal vor wie das letzte Dorfkind…

Bei einer unserer zahlreichen romantischen Busfahrten.

Bei einer unserer zahlreichen romantischen Busfahrten.

Richtig cool war auch, dass wir uns mit einer Freundin von mir getroffen haben, mit der ich damals noch im guten alten Cinéstar gearbeitet habe. Die wohnt mittlerweile schon seit vier Jahren in England und hat inzwischen dort auch Mann und Kind. Den dazugehörigen Mann- übrigens Franzose- musste sie leider zu Hause lassen aber den kleinen Luis hat sie uns mitgebracht.

Anna-Sophie, der kleine Luis und ich irgendwo am Oxford Circus.

Anna-Sophie, der kleine Luis und ich irgendwo am Oxford Circus.

War voll ungewohnt, sich in unbekannter Umgebung nach so langer Zeit wiederzusehen. Aber auch voll nett. Sie hat uns dann auch gleich noch in ein total cooles chinesisches Restaurant geführt, wo ich super geile Nudeln gegessen habe. MMMHHH!

Sieht das aus wie in England?

Sieht das aus wie in England?

Tja, und dann waren sie auch schon vorbei, die schönen fünf Tage. Viel zu schnell, wie Markus und ich fanden. Trotzdem hat mir die Woche Ferien wieder neue Energie gegeben und ich fühle mich fitter für den Alltag. Zumindest mental, physisch bin ich leider etwas angeschlagen zurückgekommen. Husten und Schnupfen schicken mir schon seit Monaten in regelmäßigen Abständen Freundschaftseinladungen (um das mal im StudiVZ- oder Facebook-Jargon zu sagen) aber bis jetzt sind alle Versuche sie zu ignorieren, fehlgeschlagen. Puhhh, morgen dann noch Wurzelbehandlung beim Zahnarzt (und wieder 300 Euro weniger!) und der körperliche Niedergang ist perfekt. Gut, dass bald wieder Wochenende ist…

Total geil, oder? Direkt neben dem Colaautomaten steht ein Bücherautomat! Das hab ich noch nie gesehen und finde, dass das echt eine geniale Erfindung ist. Musste ich unbedingt fotografieren!

Total geil, oder? Direkt neben dem Colaautomaten steht ein Bücherautomat! Das hab ich noch nie gesehen und finde, dass das echt eine geniale Erfindung ist. Musste ich unbedingt fotografieren!

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