…und da muss die Tochter einfach bloggen und öffentlich gratulieren! Mögest du noch lange Jahre leben und das bitte bei bester Gesundheit und glücklicher Lebensart :-)

Du bist der beste Papa der Welt!

Ein Mann, ein Fjord.

Ein Mann, ein Fjord.

Ansonsten muss ich noch über unseren coolen Kollegenausflug berichten, denn der war echt spannend und wäre überdies auch voll was für den Papa gewesen. Dieser hat ja, wie die meisten wissen, vor vielen Jahren Physik studiert und später dann auch auf diesem Gebiet promoviert. Das Museum, in dem wir vorgestern waren, hätte da voll seinen Geschmack getroffen, denn dort fand man auf einigen Quadratmetern verteilt, geballte Physik. Und die Schube ist begeistert- könnt ihr euch das vorstellen?! Da hat der Herr Exner, unser überaus fähiger Physiklehrer, wohl doch was richtig gemacht in der Schule :-)

Das war eine Animation zum Thema Wasserenergie, die ich leider viel zu kurz erforschen konnte.

Das war eine Animation zum Thema Wasserenergie, die ich leider viel zu kurz erforschen konnte.

Sehen konnte man dort unter Anderem eine Ausstellung über Leonardo da Vinci, die sehr interessant schien. Leider mussten wir uns ganz schön durch das Museum hetzen, da zwei Stunden einfach zu kurz bemessen waren. Das Gute an dem Ding war nämlich vor allem, dass die “Erkundungsphilosophie” nicht nur daraus bestand, sich die Dinge anzuschauen, sondern dass man die Möglichkeit hatte, einzelne Phänomene auch persönlich zu ertasten und zu erfühlen. Lernen durch Erfahrung- wenn ich mich recht an meine Pädagogikvorlesungen erinnere, wurden damit im Museum besonders unsere haptischen Fähigkeiten geschult :-) Aber kann auch sein, dass das nur gut klingt, aber am Ende was völlig Anderes ist- mit der Pädagogikausbildung an unserer Uni stand ich bekanntermaßen leider etwas auf Kriegsfuß :-(

Leif, mein überaus schneidiger Kollege, der gerade sein Reaktionsvermögen testet.

Leif, mein überaus schneidiger Kollege, der gerade sein Reaktionsvermögen testet.

Solche und noch viele andere coole Sachen konnte man also ausprobieren und die haben natürlich Masse Zeit gekostet. Trotzdem wurde es einem nie langweilig und ich dachte so, dass das für Kinder dadrin bestimmt das reinste Paradies ist. Dank unserer Schule bekamen wir auch eine sehr gute Führung, erst durch das Museum und anschließend durch das darin gelegene Planetarium. Dort konnte man in ultrabequemen Sesseln sitzen und in die Luft starren, wo sich sogleich enorme Sternenmassen über einem auftaten. Schon der Hammer, so ein Planetarium. Leider habe ich davon kein Bild (war ja auch zu dunkel, haha) ;-O Insgesamt habe ich sowieso wenige Bilder, bzw. die, die ich habe, sind eigentlich fast immer mit Kollegen drauf. Und die will ich nicht bloggen, ohne vorher zu fragen, ob das ok ist. Leif, der oben auf dem Foto ist, hat aber sein Einverständnis gegeben – keine Angst!

Tja und das war dann ich :-) Hahahaha, das war ein Spaß. Ihr habt es sicher mitbekommen: der Witz lag darin, nicht vom Skatebord zu fallen bzw. die Balance darauf zu halten. Klingt leicht, war aber sauschwer. Ich habe es ganze 3 Sekunden ausgehalten und dabei mal wieder entdeckt, dass ich eine schrecklich hohe, kreischige Stimme habe. Rede ich wirklich immer so?!? Das ist peinlich, verdammt nochmal!!! Man beachte übrigens meinen coolen Rock, den ich mir in London gekauft habe. Kenner finden bestimmt heraus, dass der von Esprit ist. In Norwegen hätte mich das gute Stück um die 80€ gekostet- und das war ein Grund ihn nicht zu kaufen, ihr kennt mich schließlich. Doch als ich dann in London war und den Fummel für umgerechnet 50 Eu im Laden sah, war einfach kein Halten mehr! Das ging dann nur noch: Schubi rein- Rock an- Rock aus- Rock gekauft- Juhu!!!! Ach ja, die leichten Freuden einer Frau…

Bevor jetzt gleich auf ZDF der Dreiteiler über die Krupps anfängt (den ersten Teil habe ich leider verpasst), schreibe ich noch schnell von unseren letzten Erlebnissen. Das Chorkonzert: es war alles Andere als peinlich- ich habe da wohl etwas zu sehr übertrieben in meinem vorletzten Blogeintrag …oder aber wir sind über Nacht wirklich so gut geworden!?!

Das Orchester der Region, in der wir wohnen mit unserem Leihdirigenten.

Das Orchester der Region, in der wir wohnen mit unserem Leihdirigenten.

Ich war jedenfalls sehr begeistert von sowohl Chor, als auch Orchester. Klar waren da noch so einige Töne schief aber das Desaster, vor dem mir schon so lange graute, konnte Gott sei Dank abgewendet werden. Hach, richtig traurig, dass diese schwedische Messe schon zu Ende sein soll. Auch unseren Dirigenten, den wir leider nur für dieses Projekt geliehen hatten, werde ich sehr vermissen. Der war echt saucool. Der hatte Humor ohne Ende und auch eine voll nette Art zu dirigieren. Hätte ihn gern noch länger für unseren Chor verpflichtet gesehen aber der Herr hatte leider schon ganz andere Pläne. Nun müssen wir uns wieder auf die Suche nach einem neuen Chorleiter machen und das wird keine leichte Aufgabe. Die guten sind oft schon vergriffen. Und unser bisheriger Leiter hat nach Weihnachten leider aufgehört. Naja, mal sehen, was draus wird.

Markus und sein "Lappen"

Ansonsten seht ihr hier einen zufriedenen Markus, der kurz davor steht, echt norwegische “lapper” mit Masse Schmand und Erdbeermarmelade zu verdrücken. So glücklich lächelnd sieht man ihn selten. In der Regel sind dann ein Bierchen, sein Fahrrad oder sein Computer nicht weit. Diesmal bedurfte es nur dieses Teiglappens, der zugegebenermassen dort, wo wir ihn kauften am Besten schmeckt.

Lehrer aufgepasst: Das ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.

Lehrer aufgepasst: Das ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.

Seit heute ist das Wochenende ja auch bekanntermaßen zu Ende und der Schulalltag hat mich wieder. Hatte heute früh auch gleich Unterricht in meiner Lieblingsklasse, sofern man das so nennen kann. Lauter positive und lernwillige Schüler, die zwar nicht unbedingt die Besten in Deutsch sind, die allerdings soviel Enthusiasmus mitbringen, dass das direkt mal doppelt zählt :-) Oben seht ihr mein heutiges Tafelbild, das genauso aussieht, wie man eigentlich in allen Pädagogikvorlesungen lernt, dass es nicht sein soll. Aber naja, ging nicht anders, manchmal ist die Hand schneller als der Gedanke… Das spiegelt sich übrigens sogar in meiner sonst so perfektionierten (hüstel, hüstel) Rechtschreibung wieder. Wer den Fehler findet, kriegt kein Eis…

Wir reden nämlich im neuen Kapitel über Essen und Essgewohnheiten. Da hab ich gleich gedacht, dass man das mal anschaulich machen sollte. Geht schließlich um einen Riesenteil unserer deutschen Kultur, nicht wahr?! ;-) Deshalb will ich am Freitag ein Frühstück in der Klasse veranstalten, wo jeder was mitbringen soll. Das ist dann quasi das, was ihr an der Tafel lesen könnt: wer bringt was mit.

Steht auf unser'm Tisch.

Steht auf unser'm Tisch.

Hatte zufällig meinen Fotoapparat dabei (war noch in meiner Tasche, weil ich den gestern mit zum Konzert mitgenommen hatte) und dachte, dass es das Einfachste wäre, wenn ich das Tafelbild fotografiere, da muss ich nicht abschreiben, was die einzelnen Schüler denn nun am Freitag mitbringen müssen. Bin ich nicht unglaublich clever?!?

Trotzdem mal sehen, ob wir verhungern. Ich kenn’ doch meine Pappenheimer… :-)

Nur eine kleine Zwischennachricht mit dickem Gruß nach Leipzig. Heute heiraten nämlich meine liebe alte Schulfreundin Anna und ihre große Liebe Micha. Ich freue mich mit und bin in Gedanken bei euch.

… nutze ich den angebrochenen Abend gleich nochmal ausgiebig zum öffentlichen Schreiben meiner Memoiren. Ich weiß, ich werd’ nochmal zum “Vielblogger” aber irgendwie hab ich grad Lust und Muse zum Schreiben und das will ich gehörig ausnutzen :-)

Heute war ich erst bei der Chorprobe, dann shoppen und dann mit Markus im Kino. Da alle diese Sachen gleichermaßen spannend für mich und demnach auch für euch sind, werde ich natürlich umgehend davon berichten :-)

Morgen Abend haben wir (mein Chor und ich) Konzert in einer Kirche hier in der Nähe. Nachdem wir im Januar einen neuen Dirigenten bekommen haben, trauten wir uns nämlich direkt mal an was richtig Kompliziertes ran: die schwedische Messe. Ganz so, als hätte es die norwegische nicht auch getan… ;-) Mann, an diesem Ding bin ich ehrlich gesagt fast verzweifelt! Ich muss beim Singen nun in Höhen vorstoßen, in denen mir fast schwindelig wird (und das liegt nicht an etwaigem Sauerstoffmangel) und dazu noch meinem Mund eine Sprache entlocken, die mir wie ein halbgewalktes Kauderwelsch zwischen allen skandinavischen Sprachen zugleich erscheint.

Aber kein Klagen- Abhilfe in der Not kann da auch eine simple Cd schaffen. Die höre ich jetzt nämlich schon seit Wochen Tag für Tag auf dem Weg zur Arbeit und habe mir auf diese Art und Weise die Messe quasi autodidaktisch angeeignet. Hach und schön ist die! Markus, dessen Ohren bei klassischer Musik direkt die Zentralverriegelung auslösen, wird zwar gleich lauthals schimpfend einen Gegenkommentar schreiben aber um es mal mit Adriano Celentano zu sagen: diese Musik sublimiert die Seele. Morgen ist jedenfalls Konzert und ich fühle mich trotz des vielen Singsangs im Auto nicht gut gerüstet dafür. Zwar haben sowohl Chor, als auch das Sinfonieorchester mit dem wir auftreten sollen ausnehmend viel geübt, doch waren da heute noch ungefähr 20 schiefe Töne von 50 zu hören. Klingt nicht viel- einverstanden- aber nur wenn das Konert erst in zwei Monaten wäre! Soviel Zeit haben wir aber leider nicht mehr und deshalb müssen wir morgen lächelnd unser Bestes geben. Ich werde davon berichten (zumindest sollte es kein Totaldesaster werden) :-)


Das Shoppen ist auf der Spannungsskala heute ansonsten am Schlechtesten weggekommen. Außer vier Kerzen und grünen Steinen (ja Steinen, ihr habt richtig gelesen!) ist nichts weiter rausgesprungen aus den zwei Stunden Schnäppchenjagd. Doch um mein Versagen gleich mal zu relativieren: alle Artikel haben nur die Hälfte des Originalpreises gekostet. Yeah- Schottenschubi is back! Schließlich muss ich ja auch unsere Londonpleite wieder ausgleichen. Und jetzt kommt mir nicht mit dem Argument, dass das ohne Geld ausgeben noch besser geht, diesen Standpunkt vertritt zumindest mein Freund ;-)

Zum Schluss dieses schon wieder viel zu langen Blogeintrags noch etwas zu besagtem Kinobesuch. Gesehen haben wir den Film “Der Vorleser” nach dem gleichnamigen Roman von Bernhard Schlink, den ich im Übrigen schon seit Jahren lesen will. Die super Besetzung (Kate Winslet, Bruno Ganz, Karoline Herfurth,…) und eine gute Story schafften es die Qualität des Films erheblich zu steigern. Wir fanden ihn am Anfang etwas langatmig, ja schleppend. Irgendwann steigerte sich das Ganze dann aber gewaltig und dann war man auch schon mittendrin. Doch so, dass ich jetzt mit glänzenden Augen aus dem Kino kommen und den Film allen Freunden und Bekannten empfehlen würde, ist es auch nicht. Allerdings habe ich jetzt noch mehr Lust bekommen, doch endlich mal das Buch zu lesen und außerdem mich auch irgendwann mal an die “Odyssee” von Homer zu trauen, davon war im Film nämlich ziemlich oft die Rede. Darüber könnt ihr dann aber in der Bücherecke mehr lesen…

So, morgen wird nix geblogt, da möchte ich höchstens eure zahlreichen Kommentare hier lesen. Die werde ich auch dringend brauchen können, denn ich muss korrigieren und da nützt mir jedes aufmunternde Wort :-) Macht’s atsche!

Es ist Donnerstagabend und Markus und ich merken langsam, wie die Woche immer mehr Müdigkeit bei uns verursacht und dass das Wochenende ruhig morgen schon beginnen könnte. Weit gefehlt, wir ihr alle wisst, morgen müssen wir wohl doch nochmal schaffen gehen. Gott sei dank hab ich nur 3 Stunden- da ist der Tag bald geschafft ;-)

Mit Christian und Lisa am Lyefjell

Mit Christian und Lisa am Lyefjell

Letztes Wochenende waren wir wandern, wir ihr auf dem Bild unschwer erkennen könnt. Christian und Lisa aus Egersund sind uns kurzerhand am Samstagabend besuchen gekommen. Gemeinsam haben wir die kläglichen Schrimpsreste vertilgt, die die beiden noch im Supermarkt kurz vor Ladenschluss zusammen klauben konnten. Da Käse den Magen schließt und die beiden sowieso totale Genussmenschen sind, gab’s hinterher noch ein herrliches Kultureneinerlei. Mmmhhh… .

Unendliche Weiten...

Unendliche Weiten...

Am nächsten Tag (die beiden haben bei uns übernachtet) ging es dann auf Spaziertur im Wohngebiet bzw. in der Natur, die ungelogen nur 10 Minuten von uns entfernt liegt. Das, was ihr hier seht, kann man bewundern, wenn man einfach bei uns den Berg noch ein Stückchen weiter nach oben geht. Davon bin ich echt jedesmal sowas von begeistert, dass ich davon in genau dieser Form bestimmt noch ungefähr 50 mal auf meinem Blog berichten werde ;-) Ist aber auch toll.

Die Tur geht über Stock und Stein...und am Ende hatte ich auch ganz schön nasse Füße, da ich meine guten Wanderschuhe Lisa geliehen hatte.

Die Tur geht über Stock und Stein...und am Ende hatte ich auch ganz schön nasse Füße, da ich meine guten Wanderschuhe Lisa geliehen hatte.

Man hat da oben den Eindruck, dass man fernab von jeglicher Zivilisation ist, derweile könnte man in 10 Minuten zu Hause sein, sollte man mal auf’s Klo müssen :-) Man kann aber auch richtig ausgedehnte Wanderungen machen. Hoffe, dass ich meine Familie im April mal mit hochschleifen kann. Die kommt nämlich über Ostern: mein Bruder und meine Eltern. Freu mich doll.

Tja, und dann waren wir noch am Strand...

Tja, und dann waren wir noch am Strand...

Tja, ansonsten ist für die nächsten Tage noch nichts geplant. Ich hab allerdings diese Woche drei Klausuren geschrieben, die alle korrigiert werden wollen, demnach ist mein Freizeitspielraum dieses Wochenende sehr beschränkt. Naja, will mich nicht beschweren. Hab dieses Jahr noch nichts korrigiert außer einer Kurzkontrolle und finde, dass das jetzt mal durchaus gerechtfertigt ist :-) Mal sehen wieviele fünfen ich diesmal verteilen muss… :-) In diesem Sinne grüßt euch herzlichst Eure Schubi

Bei so schönem Wetter ist es einfach nur toll zwischen Sanddünen und Meer

Bei so schönem Wetter ist es einfach nur toll zwischen Sanddünen und Meer

P.s. Ich bin im Übrigen gerade Leseweltmeister und habe schon wieder die nächsten Rezensionen online gestellt. Nur falls es euch interessieren sollte…

Das Buch hat mir mein Papa geliehen, da ich schon lange mal einen Science-Fiction-Roman lesen wollte. Bin mal gespannt…

Ich hätte nicht gedacht, dass es mir tatsächlich so gehen würde aber ich komme mit dem Rezensieren gar nicht hinterher. Ich bin auch mit dem norwegischen Krimi schon seit 2 Tagen fertig und das nächste Buch werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr lange lesen. Das ist allerdings vor allem seiner Qualität geschuldet. Dazu aber an anderer Stelle mehr…

So, deshalb nun zum Krimi, “Honningfellen”, zu deutsch “Die Honigfalle”.

Eigentlich hatte ich das Buch eher aus Verlegenheit gekauft, wenn auch nicht vollkommen unbeabsichtigt. Ich hatte schon einmal einen Krimi von Unni Lindell gelesen, den ich ziemlich gut fand. Als ich dann letztens mit dem Zug nach Sandnes fahren musste, weil ich dort Markus von der Arbeit abholen wollte und ich immer was zu tun haben muss im Zug, hab ich mir am Kiosk noch schnell das Buch gekauft. Naja, aus dem Lesen im Zug wurde dann doch nichts, da ich ungefähr zwei Minuten nach dem Bücherkauf eine Kollegin traf, mit der ich den ganzen Weg über geschwatzt habe. So ist das eben in Norwegen und vor allem in der Kleinstadt- man trifft echt immer irgend jemanden!

So, nun aber mal zum Eigentlichen. Im Buch laufen mehrere Handlungsstränge nebeneinander her. Zum Einen ist da das Verschwinden eines kleinen Jungen, der wenig später kurz aufgefunden wird und andererseits ein Mord an einer jungen Osteuropäerin. Augenscheinlich haben beide Straftaten nichts miteinander zu tun, doch schon bald erkennt Komissar Cato Isaksen Parallelen zwischen den Delikten. Zusammen mit seinem Team und einer neuen Kollegin, die er eigentlich so gar nicht verknusen kann, machen sie sich auf die Suche nach dem Mörder.

Man kann nicht sagen, dass das Buch komplett voraussehbar ist- das ist meines Erachtens sowieso immer der Tod bei Krimis- aber irgendwie erfolgt am Ende auch nicht gerade die große Überraschung…. und glaubt mir, ich bin nicht gerade ein Blitzmerker, was sowas angeht! Es ist auch ganz interessant zu sehen, wie die Handlungsstränge allmählich zusammen laufen aber irgendwie bleibt eben doch dieses fiebrige Lesen aus und der Drang danach endlich rauszukriegen, wer denn nun der Mörder ist.

Alles in Allem würde ich schon sagen, dass das Buch nicht schlecht ist aber ob ich es unbedingt weiterempfehlen würde, bleibt zu bezweifeln. Als Zuglektüre reicht es allemal und ist dem Schund, den ich gerade lese um Meilen voraus…

…so hat es zumindest meine Kollegin ausgedrückt. Ich könnte auch sagen, dass wir jetzt wieder daheim angekommen sind. Unter äußerst widrigen Umständen, wie ihr dem letzten Blogeintrag entnehmen konntet.

Die Liebenden vor dem Big Ben.

Die Liebenden vor dem Big Ben.

Übrigens voll cool, das mit dem Bloggen von unterwegs, oder? Markus hat mir das eingerichtet. Da kann ich über sein I-Phone Artikel auf meiner Homepage schreiben. So sehr ich dieses verdammte Misttelefon eigentlich hasse- ich gebe zu, dass es uns im Urlaub so einige Male aus der Patsche (oder der falschen Seitenstraße) geholfen hat. Wenn Markus dieses dumme Ding nur auch mal aus der Hand legen würde…

Markus mit seinem Lieblingsspielzeug

Markus mit seinem Lieblingsspielzeug

Tja, was soll ich sagen: Schön war’s, Kinders ;-) Von Entspannung kann man zwar nicht gerade sprechen, dafür aber von erlebnisreichen, schönen Tagen zu zweit. Wir haben viel gesehen, Bus und Bahn ausgiebig genutzt, geshoppt was das Zeug hält und gegessen, was die Engländer, Inder, Chinesen, Japaner und wer weiß noch alles hergegeben haben. Es war ein wirklich schöner Urlaub, wenn auch voll anstrengend. Abends sind wir in unsere Betten gefallen und konnten nicht mehr muh und meff sagen. Ungelogen, oft ging um 10 das Licht aus! So Ferien in der Großstadt können einen schon ganz schön stressen. 10 Millionen Menschen auf den Straßen, überall Leuchtreklame, vierzigtausend Taxis und ungefähr 2,5 Milliarden Busse auf den Straßen- wir waren komplett überfordert. Ist ja nichts mehr gewöhnt, hier auf dem Lande. Ich kam mir wirklich manchmal vor wie das letzte Dorfkind…

Bei einer unserer zahlreichen romantischen Busfahrten.

Bei einer unserer zahlreichen romantischen Busfahrten.

Richtig cool war auch, dass wir uns mit einer Freundin von mir getroffen haben, mit der ich damals noch im guten alten Cinéstar gearbeitet habe. Die wohnt mittlerweile schon seit vier Jahren in England und hat inzwischen dort auch Mann und Kind. Den dazugehörigen Mann- übrigens Franzose- musste sie leider zu Hause lassen aber den kleinen Luis hat sie uns mitgebracht.

Anna-Sophie, der kleine Luis und ich irgendwo am Oxford Circus.

Anna-Sophie, der kleine Luis und ich irgendwo am Oxford Circus.

War voll ungewohnt, sich in unbekannter Umgebung nach so langer Zeit wiederzusehen. Aber auch voll nett. Sie hat uns dann auch gleich noch in ein total cooles chinesisches Restaurant geführt, wo ich super geile Nudeln gegessen habe. MMMHHH!

Sieht das aus wie in England?

Sieht das aus wie in England?

Tja, und dann waren sie auch schon vorbei, die schönen fünf Tage. Viel zu schnell, wie Markus und ich fanden. Trotzdem hat mir die Woche Ferien wieder neue Energie gegeben und ich fühle mich fitter für den Alltag. Zumindest mental, physisch bin ich leider etwas angeschlagen zurückgekommen. Husten und Schnupfen schicken mir schon seit Monaten in regelmäßigen Abständen Freundschaftseinladungen (um das mal im StudiVZ- oder Facebook-Jargon zu sagen) aber bis jetzt sind alle Versuche sie zu ignorieren, fehlgeschlagen. Puhhh, morgen dann noch Wurzelbehandlung beim Zahnarzt (und wieder 300 Euro weniger!) und der körperliche Niedergang ist perfekt. Gut, dass bald wieder Wochenende ist…

Total geil, oder? Direkt neben dem Colaautomaten steht ein Bücherautomat! Das hab ich noch nie gesehen und finde, dass das echt eine geniale Erfindung ist. Musste ich unbedingt fotografieren!

Total geil, oder? Direkt neben dem Colaautomaten steht ein Bücherautomat! Das hab ich noch nie gesehen und finde, dass das echt eine geniale Erfindung ist. Musste ich unbedingt fotografieren!

nee, oder?!?

so entspannt hatten wir es uns vorgestellt- und dann das…
aber mal von vorne.

Heute ist ja leider schon der Tag gekommen, an dem wir London wieder verlassen müssen. Ziemlich entspannt machten wir uns deshalb heute früh auf zum Londoner City Airport, wo wir am Dienstag angekommen waren. Dort dann auch gut 1,5 Stunden vor Abflug dagewesen-alles ok also. Dachten wir- bis der freundliche Beamte am Flughafen uns darauf hinwies, dass wir laut Ticket eigentlich ab London heathrow abfliegen sollten. Oh Schreck- ihr könnt euch sicher vorstellen, wie uns das Blut in den Adern gefror. Wir also ins nächste Taxi und ab ging die (100 Pfund teure) Post… Obwohl der Taxifahrer heizte wie der wilde, schafften wir es leider nicht mehr pünktlich zum check-in. Und das obwohl wir über eine halbe Stunde eher da waren!!!

Den Tränen nahe, versuchten wir noch einen Flug für den gleichen Tag bei klm zu bekommen, doch alles restlos ausgebucht. Verdammter scheißdreck! Wir zum Schalter der scandinavian Airlines und siehe da, die freundliche Frau am Ticket desk konnte doch tatsächlich mit 2 Flugausweisen direkt nach stavanger heute Abend aufwarten ;-) der Preis verursachte bei mir körperliche Schmerzen, bei meinem Freund aber zauberte er das gleiche Lächeln auf’s Gesicht, das ich gestern den ganzen Tag beim shoppen auf dem Restpostenmarkt hatte… Ich gebe zu, dass es hätte schlimmer kommen können als 300 Pfund pro Nase aber so richtig tröstet mich das auch nicht. Da haben wir nun geknausert wie sonst was und dann schmeißen wir das Geld direkt in die Mülltonne!!! Wie blöd muss man eigentlich sein????

Unser Flug geht nun heute Abend um 19.50 Uhr und wir kommen um 22.40 Uhr in stavanger an. Falls wir nicht aus versehen nach Prag oder Moskau eingecheckt haben… ;-)

Fragt nicht, wie wir so doof sein konnten, zum falschen Flughafen zu fahren… Markus meint, wir hätten uns schon die norwegische leichtigkeit angenommen, ich aber glaube einfach nur, dass auch wir der universellen dusseligkeit nicht entkommen sind… In diesem sinne verabschiede ich much vorerst in den duty free…