ich weiß, ich weiß, so langsam wird es sicherlich nervig, dieses ewige über-den-job-geschwafele oder besser gesagt geschwärme. ich kann doch auch nichts machen, wenn das gerade alles so spannend ist bei mir auf arbeit! auch heute muss ich euch wieder ein geschichtchen aus meinem berufsleben erzählen und in allen wird spätestens nach diesem bericht der innere wunsch erwachsen, selbst lehrer zu werden ;-)

wenn ich so anfange, dann kann es sich eigentlich nur um EINE klasse handeln, die mich mal wieder in verzückung gebracht hat: genau, meine zwölften waren am werk. vorgestern (freitag) war offiziell der letzte schultag vor den sommerferien, zumindest für die klassenstufen 11 und 12. klasse 13 hat ja nun noch mündliche abiprüfungen nächste woche, bevor auch diese schüler es engültig geschafft haben.
natürlich wurde deshalb in der letzten woche kaum noch ernsthaft unterricht betrieben. manche lehrer gingen mit ihren schülern pizza essen (die herrschaften schüler bezahlten ihre speisen natürlich selbst), andere sahen filme mit ihren klassen, noch andere gaben den schülern einfach frei und ich begnügte mich mit einer mischung von alledem: kuchen essen (selbst gebacken), über gott und die welt erzählen (und damit mal einiges über norwegische schüler und ihr leben lernen) und den unterricht ein klein wenig eher beenden, als es eigentlich auf dem stundenplan stand. das war eigentlich ganz nett und passte ausgesprochen gut zu der eher ruhigen stimmung, die seit ende der schriftlichen prüfungen in der schule herrscht.
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