da bin ich wieder- back in good old norway.
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ich gestehe, dass ich mich nicht so überschäumend darauf gefreut habe, nach diesen tollen drei wochen in leipzig nach bryne zurückzukehren. außer markus habe ich an norwegen trotz all seiner schönheit in den letzten wochen nämlich nicht viel vermisst. dieses ist aber eher meiner leeren “identitätsbatterie” geschuldet, als meinem missfallen am land. das vergangene halbe jahr war einfach zu sehr von langeweile und auch von einsamkeit geprägt, sodass ich euch dringend brauchte diesen sommer. in leipzig habe ich mal wieder gemerkt, wie sehr es mir tatsächlich fehlt, mit freunden einen kaffee (tee) trinken zu gehen, mit der familie grillend im garten zu sitzen oder einfach nur inmitten der größten citytunnelbaustellen leipzigs ein eis zu schlemmen und mich an dem krach und den vielen menschen zu erfreuen. klingt für euch wahrscheinlich wahnwitzig, doch wenn man so ein stadtkind ist wie ich und doch fast auf dem land gewohnt hat im vergangenen jahr, ist diese reaktion vielleicht gar nicht so abwegig, glaube ich.