fröhliche wintergrüsse schicke ich euch aus norwegen. in den ferien hat es uns fast eingeschneit und mir sind an der nase schon eiszapfen gewachsen, doch konnte das unserer freude darüber mal aus bryne rauszukommen, keinen abbruch tun. wie angekündigt sind wir ja für ein paar tage zu einer deutschen freundin nach førde gefahren (nördlich von bergen) und haben es uns dort gut gehen lassen. zwar war es echt ganz schön kalt und hat viel geregnet, doch ist die landschaft dort oben einfach atemberaubend. weit und breit nichts als berge, fjorde, seen und meer. das war echt der hammer und mein photobegeisterter freund ist voll auf seine kosten gekommen. einige schnappschüsse werden euch von mir auf der homepage in zukunft wohl immermal präsentiert werden.
urlaub in den bergen
oslo
wer denkt oslo wäre eine großstadt, der hat sich getäuscht. es ist zwar die hauptstadt von norwegen aber im grunde ist es genauso groß wie leipzig. dafür ist dort aber auch viel los und wenn man mal aus bryne rauskommt verdient alles, was eine straßenbahn besitzt bereits die anrede “großstadt” ;-)
markus und ich waren nämlich am wochenende auf reisen. mit “norwegian airlines” ging es freitag abend nach der arbeit ab in den osten von norwegen, in die hauptstadt. wir haben dort freunde getroffen (3 reizende norwegische schwestern), von denen ich zwei schon kannte und die uns für februar zu besuch eingeladen hatten. das ticket war bereits seit einigen wochen gekauft und auch meine erkältung und mein vorbereitungsstress konnten nichts daran ändern, dass es übers wochenende woanders hin ging. — gott sei dank, wie sich im nachhinein herausstellte, denn das erste mal seit wochen habe ich an einem tag nichts für die schule gemacht, mal abgeschaltet und mich entspannt. es war einfach himmlisch und hat mir nochmal bewusst gemacht, wie sehr ich mich grad von allem stressen lasse.
stress
euch in den genuss eines kurzen autobigraphischen berichts zu versetzen, danach steht mir der sinn. nach einigen wenigen zeilen über die entwicklung meines lebens in norge ist jedoch schon schluss, denn wieder einmal hat es mich erkältungstechnisch dahingerafft und ich verbringe den abend weder wie geplant damit, meine norwegischkenntnisse beim norskkurs zu erweitern, noch damit, markus’ arbeitsplatz auf hochglanz zu polieren.
insgesamt gesehen befinde ich mich grad in der stressigsten zeit, die ich nun schon hier in norwegen bin. komme mit dem korrigieren, vorbereiten, planen und stundenhalten einfach nicht hinterher. dazu noch das verhasste putzen zweimal die woche, das mir den ganzen sonntag vergellt und eine mögliche erholungsphase vollkommen sabottiert.
