wie dem auch sei, mein chef hat sich mächtig ins zeug geschmissen, um mich so weit wie möglich in die obere prozentliga zu kriegen. außer meinem unterricht, habe ich in zukunft z.b mehrere aufgaben:

zum ersten bin ich jetzt klassenlehrerin. das war eigentlich gar nicht so einfach zu kriegen, da man als sprachlehrer immer aus verschiedenen klassen zusammengewürfelte gruppen bekommt. demnach habe ich nie eine klasse ganz und das ist eigentlich ein bissel doof, wenn man klassenlehrer von schülern ist, die man nichtmal kennt. trotzdem wurde mir das eingerichtet. das bedeutet mehr verantwortung aber auch mehr geld ;-)

außerdem wurde ich vor ein paar wochen gefragt, ob ich gern “fachkoordinator” werden möchte. bei diesem job wäre ich dann wohl für den bereich fremdsprachen zuständig (deutsch, französisch, spanisch). ich werde z.b. besprechungen untereinander organisieren und vielleicht auch leiten (?) und mich sicherlich noch um andere dinge kümmern, die irgendwie diese sprachen betreffen. ich habe mich da jedenfalls sehr drüber gefreut, da es ja schon auch ein vertrauensbeweis ist. ich hab natürlich auch mächtig schiss davor, das alles schlecht zu machen und dass alle kollegen voll unzufrieden mit mir sind aber man wächst ja nunmal bekanntlich an seinen aufgaben und ich kann eigentlich nur dazu lernen.

die dritte aufgabe wurde mir heute angetraut: jede schule hat hier einen schülerrat. in norwegen ist das mitbestimmungsrecht der schüler wie ihr euch vielleicht denken könnt,besonders ausgeprägt. der schüler wird hier tatsächlich ernst genommen :-) zu diesem zweck braucht es aber an jeder schule einen, der zwischen schülerrat und schule vermittelt, auf schülerratsexkursionen mitfährt etc.. der jemand soll jedenfalls- trommelwirbel- ich sein. wenn das jetzt in irgendeiner form verpeilt klingt, dann liegt das in erster linie daran, dass ich selbst noch nicht so richtig weiß, was denn da genau meine aufgabe beinhaltet aber mir wurde heute versichert, dass mir das nochmal ordentlich beigebracht wird und ich da nicht allein gelassen werde. nur unter dieser prämisse habe ich überhaupt zugesagt.

(9 Kommentare)